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Texthecken mit Zitaten von Walter Gropius verbinden die Stationen der Ausstellung »Das Bauhaus kommt aus Weimar« – Zusammenspiel von Klassik, Bauhaus und Garten

Um die verschiedenen Orte der Ausstellung »Das Bauhaus kommt aus Weimar« zu markieren und zu verbinden, befinden sich vor dem Bauhaus-Museum, dem Goethe-Nationalmuseum sowie am Neuen Museum und am Schiller-Museum sogenannte Texthecken. Die Installationen wurden von den Architekten der Ausstellung, meyer voggenreiter projekte aus Köln in Kooperation mit dem Büro BEL, ebenfalls aus Köln, entwickelt. Die Produktion der Installationen übernahm die Firma Maletz aus Weimar.

<o:p></o:p>Aufgabe war es, eine Form der Aussensignalisation zu schaffen, die für die Ausstellungsorte einen hohen Wiedererkennungswert hat. Für meyer voggenreiter projekte war dabei der übergreifende Ansatz der Ausstellung wichtig, nämlich die Reflexion der Entstehung des Bauhauses auf Weimar sowohl in seiner kulturellen Bedeutung als Stadt der Sprache und Literatur als auch als realer Ort. Das Zitat ist ein sehr gängiges, ebenso klassisches wie fast schon überstrapaziertes Mittel, um in Weimar Themen und Inhalte in die Öffentlichkeit zu tragen. Auf der anderen Seite ist der Text, das Manifest, ein wichtiges Äußerungs- und Propagandamittel des Bauhauses gewesen.

Weimar hat eine ausgeprägte Gartenkultur. Haus und Hecke können gerade an Goethes Gartenhaus als Ensemble erlebt werden. So entstand aus der Verschmelzung von Klassik, Propaganda und Garten die Texthecke. Die Zitate wiederum schlagen einerseits den Bogen zum jeweiligen Ort, zum anderen gehen sie auf die dort präsentierten Ausstellungsschwerpunkte ein.

Bei der Ausführung der Texthecken wurde auf weitere Weimarer Standards zurückgegriffen. So entspricht die Versalhöhe der Buchstaben dem erlaubten Maximalmaß für Fassadenbuchstaben in der historischen Innenstadt. In bester Bauhausmanier bewegen sich die Texthecken der Klassik Stiftung zwischen Provokation und avantgardistischer Innovation.

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Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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