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Verkauf des Mörike–Nachlasses

Die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen verkauft den Nachlass des schwäbischen Dichters Eduard Mörike (1804–1875) aus dem Goethe- und Schiller-Archiv an das Schiller–Nationalmuseum und Deutsches Literaturarchiv in Marbach zu einem Preis von 2 Mio. EUR. Mit diesem Betrag leistet die Stiftung einen Anteil zur Finanzierung der Gütlichen Einigung mit dem Hause Sachsen–Weimar und Eisenach vom August vergangenen Jahres.
Danach sind insgesamt 15,5 Mio EUR zur Abgeltung des Restitutionsanspruches zu zahlen, von denen der Freistaat Thüringen 11 Mio. EUR übernimmt. Die Auflage des Stiftungsrates der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen, dass Sammlungsgegen-stände nur an Einrichtungen verkauft werden dürfen, deren Sammlungen öffentlich unbeschränkt zugänglich sind und die ihren Sitz in Deutschland haben, ist damit erfüllt.
Mit der Abgeltung des Restitutionsanspruches und dem Verkauf des Mörike-Nachlasses bleiben unschätzbare, wesentliche Bestände des Goethe- und Schiller-Archivs wie die handschriftlichen Nachlässe von Goethe und Schiller sowie mehr als 100 weitere Nachlässe aus Dichtung, Kunst und Wissenschaft wie z. B. die von Herder, Wieland, Ferdinand Freiligrath, Friedrich Hebbel und Georg Büchner auf Dauer für Weimar erhalten.
Das Marbacher Literaturarchiv arbeitet seit mehr als 30 Jahren an der Gesamtausgabe der Werke Mörikes und stellt die zentrale Forschungs-stelle für Mörikes Leben und Werk dar.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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