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Vor der Restaurierung

Über »Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek nach dem Brand« informieren die ZFB Stiftung zum Erhalt von Büchern und Dokumenten und Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen ab Donnerstag auf der Leipziger Buchmesse. Am von der ZFB Stiftung betreuten Stand in Halle 3 werden u.a. Vitrinen mit Fragmenten verbrannter Bücher aus der Weimarer Bibliothek sowie mit Beispielen für Buchrestaurierungen einen Eindruck von den Folgen des Brandunglücks und dem Umfang bevorstehender Restaurierungen vermitteln. Von den 62 000 Büchern, die in der Nacht vom 2. auf den 3. September mit zum Teil schweren Wasser- und Brandschäden aus dem historischen Bibliotheksgebäude gerettet wurden, sind nach derzeitigen Schätzungen etwa 40 000 restaurierbar. Die Kosten für die Restaurierung bzw. die Wiederherstellung der Buchbestände liegen bei ca. 67 Millionen Euro.
»Wege zur Restaurierungskonzeption« für die Bestände der Herzogin Anna Amalia Bibliothek wird am 18. März, 15 Uhr, der Leiter der Buchrestaurierungswerkstatt, Matthias Hageböck, vorstellen. Der Vortrag findet im Fachbesucherforum der Messe, Halle 4, statt. Im Anschluß wird Richard von Rheinbaben, Aufsichtsratsvorsitzender der mediantis AG einen Scheck über 23 383,50 Euro für die Restaurierung von Büchern an Bibliotheksdirektor Michael Knoche übergeben. Die Summe ist das Ergebnis einer Benefizaktion des Zentralen Verzeichnisses Antiquarischer Bücher und seinen Mitgliedsantiquariaten.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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