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Vortrag am 16. Juni beleuchtet die wechselvolle Beziehung zwischen Falk und Goethe

Am Donnerstag, 16. Juni, um 18 Uhr, lädt die Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs Weimar e. V. zum Vortrag »Falk und Goethe« von Dr. Rosemarie Schillemeit ins Schiller-Museum ein.

Dem jungen Danziger Johannes Daniel Falk (1768–1826) gelang als Hallenser Studenten, worum seine Freunde ihn mächtig beneideten: er wurde im Sommer 1792 von Goethe in Weimar empfangen! Das spätere Verhältnis zu dem bewunderten Dichter hatte allerdings Höhen und Tiefen: 1804 sollte der kecke Satiriker, seit 1797 in Weimar ansässig, nach dem Willen des erzürnten Theaterdirektors Goethe des Landes verwiesen werden, dann aber war er wieder ein hochwillkommener Gesprächspartner über Bildende Kunst und schließlich wurde Goethe sogar Taufzeuge bei einer Tochter Falks. Wenn Falk auch als Satiriker vergessen ist, so hat ihm doch sein Buch »Goethe aus näherm persönlichen Umgange dargestellt«, Leipzig 1832, einen Platz in der Literaturgeschichte gesichert. Und auch aus anderen Gründen bleibt er – wie man gerade in Weimar weiß – durchaus in Erinnerung.

Dr. Rosemarie Schillemeit studierte Germanistik und Gräzistik in Tübingen, Wien und Freiburg/Br. Sie promovierte mit einer Arbeit über Wilhelm Raabe, war Mitarbeiterin an der historisch-kritischen Ausgabe der Werke Wilhelm Raabes und verfasste zahlreiche Publikationen über Raabe. Seit einigen Jahren arbeitet sie an der Herausgabe der Arbeiten von Jost Schillemeit (2 Bände, 1 Bändchen) und ist gegenwärtig mit der Sichtung und Transkription der hinterlassenen Aufzeichnungen Jost Schillemeits zu dem geplanten Faust-Buch (1600 beidseitig beschriebene Din A5-Karten) beschäftigt.

Veranstaltungsdaten
»Falk und Goethe«
Vortrag von Dr. Rosemarie Schillemeit, Braunschweig
Donnerstag, 16. Juni 2011 | 18 Uhr
Schiller-Museum | Vortragsraum
Schillerstraße 12 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Information
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