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Vortrag beleuchtet gefälschte Schiller-Handschriften aus dem 19. Jahrhundert

Die Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs Weimar e. V. lädt am Donnerstag, 18. Dezember 2008, 17 Uhr, zu einem Vortrag in das Kirms-Krackow-Haus ein. Der ehemalige Archivdirektor, Prof. Dr. Gerhard Schmid, spricht zum Thema »Der Mann, der wie Schiller schrieb. Die Fälschungen der Schiller-Handschriften durch Heinrich von Gerstenbergk«.

Vor über 150 Jahren fand in Weimar ein Prozess statt, in dem der Architekt und Geometer von Gerstenbergk „wegen betrüglicher Anfertigung Schillerscher Handschriften“ verurteilt wurde. Es ging dabei um eine regelrecht organisierte Produktion gefälschter Handschriften, die in der Schillerforschung als die »Gerstenbergkschen Fälschungen« bekannt und berüchtigt sind. Mit welchem – wohl zum ersten Mal angewandten – Methoden die zum Prozess herangezogenen Spezialisten den Beweis der Unechtheit geführt haben, ist auch heute noch für Fachleute wie für Liebhaber von Autographen von Interesse.

 
Veranstaltungsdaten
»Der Mann, der wie Schiller schrieb. Die Fälschungen der Schiller-Handschriften durch Heinrich von Gerstenbergk«
Vortrag von Prof. Dr. Gerhard Schmidt
Dienstag, 18. Dezember 2008 | 17 Uhr
Kirms-Krackow-Haus
Jakobstr. 10 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei

 
Für weitere Informationen steht Ihnen Saskia Helin unter den Telefonnummern  +49 (0) 3643 | 545-113 und +49 (0) 172 | 79 999 59 zur Verfügung.

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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