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Vortrag untersucht Goethes Vorliebe für Tänze, Bälle und Redouten

Am Donnerstag, 19. Juni 2008, 17 Uhr, spricht Professor Walter Salmen zum Thema »Tänze – Bälle – Redouten im Leben Goethes«. Johann Wolfgang von Goethe suchte zeitlebens »im Tanze froh« zu sein und »durch Tanz zu gefallen«. Bis ins hohe Alter genoß er die Lust am Choreographieren, am Gestalten von Bällen und Redouten (Maskenzüge). Der Tanz spielte als soziale Verortung auch in seinem Werk eine unübersehbare Rolle. So zählt die Schilderung eines ländlichen Balles zu den Schlüsselszenen seines Briefromans »Die Leiden des jungen Werthers« und auch im »Faust« begegnet man einer enzyklopädischen Vielfalt metaphorischer und realer Tanzbezüge.

Walter Salmen ist emeritierter Professor der Musikwissenschaft der Universität Freiburg i. Br. In seiner Studie »Goethe und der Tanz« untersuchte er erstmals umfassend Goethes Umgang mit Tanzmeistern, seine Teilnahme an Tänzen des Volkes, an Hof- oder Hausbällen sowie sein Engagement bei Balletteinstudierungen am Weimarer Hoftheater.

 
Veranstaltungsdaten
»Tänze – Bälle – Redouten im Leben Goethes«
Vortrag von Prof. Walter Salmen, Kirchzarten
Donnerstag, 19. Juni 2008 | 17 Uhr
Petersen-Bibliothek im Goethe- und Schiller-Archiv
Hans-Wahl-Straße 4 | 99425 Weimar
Eintritt frei

Für weitere Informationen steht Ihnen Saskia Helin unter den Telefonnummern 03643 |  545 113 und 0172 |  79 999 59 zur Verfügung.

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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