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Vortrag untersucht zeitgenössische Rezeption der 'Wahlverwandtschaften'

Im Rahmen der Ringvorlesung »Goethes 'Wahlverwandtschaften' und das Ereignis Weimar-Jena« spricht PD. Dr. Jutta Heinz am Dienstag, 06. Januar 2009, 18 Uhr, in den Rosensälen (Jena) über das Thema »Durch und durch materialistisch oder voll innern heiligen Lebens? Zur zeitgenössischen Rezeption von Goethes ‚Wahlverwandtschaften’«.

Als Goethes Wahlverwandtschaften vor zweihundert Jahren erschienen, lösten sie das aus, was man heutzutage auch in der Literaturszene einen »Hype« nennt. Die Meinungen der Zeitgenossen über den neuen Bestseller jedoch könnten widersprüchlicher kaum sein: War das Skandalwerk nun „durch und durch materialistisch" oder „voll innern heiligen Lebens", nur prosaisch oder im höchsten Sinne poetisch, klassisch vollendet oder vollendet langweilig? Der Vortrag untersucht die zeitgenössische Rezeption des Romans und versucht, die dargestellten Widersprüche und ihre jeweiligen Begründungen für das Romanverständnis fruchtbar zu machen.

Dr. Jutta Heinz lehrt am Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena und arbeitet am Sonderforschungsbereich 482: »Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800« .

 
Veranstaltungsdaten

»Goethes 'Wahlverwandtschaften' und das Ereignis Weimar-Jena«
»Durch und durch materialistisch oder voll innern heiligen Lebens? Zur zeitgenössischen Rezeption von Goethes ‚Wahlverwandtschaften’«.
Vortrag von Frau PD Dr. Jutta Heinz
Dienstag, 06. Januar 2009 | 18 Uhr
Friedrich-Schiller-Universität Jena, Rosensäle
Fürstengraben 27 | 07743 Jena
Der Eintritt ist frei

Ansprechpartner
Dr. Helmut Hühn
Sonderforschungsbereich 482 der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Humboldtstr. 34 | 07743 Jena
Tel.: 03641 / 944054
Tel.: 03641 / 944050 (Sekretariat)

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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