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Vortrag widmet sich dem Goethe- und Schiller-Archiv als Wirkungsstätte von Alfred Bergmann in der Zeit von 1928 bis 1937

Am morgigen Donnerstag, 25. Oktober, um 17 Uhr referiert Dr. Burkhard Stenzel auf Einladung der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs Weimar e. V. zur Geschichte des Archivs als Wirkungsstätte von Alfred Bergmann in der Zeit von 1928 bis 1937.

Alfred Bergmann (1887–1975) war ein Gelehrter, der gleichermaßen die Kunst des Autografensammelns und das Handwerk der Philologie beherrschte. So besaß er die umfangreichste private Handschriftensammlung des Vormärz-Schriftstellers Christian Dietrich Grabbe und wirkte in Weimar an der Seite von Max Hecker und Hans Wahl von 1928 bis 1937 als Bibliothekar am Goethe- und Schiller-Archiv sowie als Schriftführer der Goethe-Gesellschaft. Er engagierte sich darüber hinaus im Rahmen der Weimarer Goethe-Feiern 1932 und 1935. Eine jahrelange Korrespondenz verband ihn freundschaftlich mit Stefan Zweig, zu Anton Kippenberg hatte er ein Vertrauensverhältnis. Bergmann war ein angesehener Weimarer Kulturbürger. Warum aber verließ er die Klassikerstadt im Jahr 1937 nach neunjähriger erfolgreicher Tätigkeit am Goethe- und Schiller-Archiv und weshalb ist Bergmanns Wirken in Weimar bis heute weitgehend unerforscht? Diesen Fragen geht Dr. Burkhard Stenzel im Vortrag nach. Dabei wird er sich zugleich mit der Situation des Goethe- und Schiller-Archivs vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Diktatur beschäftigen. Der Vortrag basiert auf bisher nicht oder nur teilweise erschlossenen Quellen des Goethe- und Schiller-Archivs und der Lippischen Landesbibliothek Detmold.

Veranstaltungsdaten
»... eine unserer vornehmsten Hochburgen des Geistes.« –
Das Goethe- und Schiller-Archiv als Wirkungsstätte von Alfred Bergmann in der Zeit von 1928 bis 1937
Vortrag von Dr. Burkhard Stenzel, Weimar
Donnerstag, 25. Oktober 2012, 17 Uhr
Goethe- und Schiller-Archiv | Petersen-Bibliothek
Hans-Wahl-Straße 4 | 99425 Weimar
Der Eintritt ist frei.

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