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Vortrag zu »Nietzsche, das Klassische und die Moderne«

Im Rahmen der internationalen Tagung »Friedrich Nietzsche und die Literatur der klassischen Moderne« spricht Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Borchmeyer am Mittwoch, 12. März, 20 Uhr, zu Nietzsche, das Klassische und die Moderne. Nietzsches Philosophie zählt zu den großen Inspirationsquellen der künstlerischen Moderne. Der Vortrag beschreibt Nietzsches gespaltenes Verhältnis zu den künstlerischen Positionen seiner Zeit und seinen Wunsch nach einer neuen Klassik. In der neuen Klassik, die er zunächst ganz auf Goethes Ästhetik, später auf die Kultur der Griechen ausrichtete, sah er die Möglichkeit, die »Schwäche« der Moderne zu überwinden.

 

Dieter Borchmeyer (* 1941 in Essen) ist Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und Professor für Neuere Deutsche Literatur und Theaterwissenschaft an der Universität Heidelberg. Er lehrte als Gastprofessor in Frankreich, Österreich und den USA. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Literatur des 18.-20. Jahrhunderts und das Musiktheater. Er ist Autor viel beachteter Bücher und Aufsätze und gilt als Kenner der Weimarer Klassik, der Musik Richard Wagners und der Literatur der klassischen Moderne. Mit Friedrich Nietzsche setzte er sich u. a. in dem von ihm herausgegebenen, zweibändigen Werk »Nietzsche und Wagner. Stationen einer epochalen Begegnung» (1994) auseinander.

 

Veranstaltungsdaten

»Nietzsche, das Klassische und die Moderne«
Vortrag von Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Borchmeyer
Mittwoch, 13. März 2008, 20 Uhr
Festsaal des Goethe-Nationalmuseums
Frauenplan 1 |  99423 Weimar

Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Klassik Stiftung Weimar im Rahmen der Tagung »Friedrich Nietzsche und die Literatur der klassischen Moderne«
12. bis 15. März 2008

Für weitere Informationen steht Ihnen Saskia Helin unter den Telefonnummern
03643 | 545-113 und 0172 | 79 999 59 zur Verfügung.

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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