Zurück zur Übersicht

»Was Goethe versäumt hat« – Konzertreihe »Klingendes Schloss« widmet sich Franz Schubert

Programmübersicht

1816 ließ Goethe eine Sendung ihm gewidmeter Lieder des jungen Franz Schubert (1797–1828) ungeöffnet nach Wien zurückschicken – nicht ahnend, dass Schubert wie kein anderer Komponist mit seinem Liedschaffen den Namen des Dichters und viele seiner Gedichte in alle Welt tragen würde. Unter dem Motto »Was Goethe versäumt hat« widmet das »Klingende Schloss« Schubert in den kommenden Jahren eine ganze Reihe von Konzerten.

Das Berliner Armida Quartett eröffnet den Zyklus am Sonntag, 12. Juli, um 11 Uhr mit einem Konzert im Festsaal des Weimarer Stadtschlosses. Drei der Musiker wurden als Schüler am Musikgymnasium Schloss Belvedere und als Jungstudierende an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar ausgebildet, bevor sie sich 2006 zum Armida Quartett formierten. Für Schuberts berühmtes Streichquintett C-Dur gesellt sich der vielfach ausgezeichnete Cellist Julian Steckel zu ihnen.

Seit seinem Gewinn des ersten Preises beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb 2010 zählt Julian Steckel zu den international gefragtesten jungen Cellisten. Bereits zuvor war er Preisträger wichtiger internationaler Wettbewerbe, wie dem Prix Rostropowitsch in Paris, dem Grand Prix Feuermann in Berlin und dem Pablo Casals Wettbewerb in Kronberg. Julian Steckel konzertierte u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Rundfunk-Sinfonieorchestern Berlin, Stuttgart, Saarbrücken, Kopenhagen und Warschau und dem Royal Philharmonic Orchestra London unter Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Mario Venzago, Christopher Hogwood, Andrey Boreyko und Michael Sanderling. Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet sich Julian Steckel auch der Kammermusik. An der Seite von Musikern wie Janine Jansen, Christian Tetzlaff, Menahem Pressler, Elisabeth Leonskaja, Lars Vogt sowie dem Quatuor Ebène und dem Guarneri Quartett spielte er bei zahlreichen Festivals. Seit dem Sommersemester 2011 unterrichtet er als Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. 2012 erhielt Julian Steckel den ECHO Klassik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold und Goldschmidt und Blochs »Schelomo«.

Martin Funda (Violine), Johanna Staemmler (Violine), Teresa Schwamm (Viola) und Peter-Philipp Staemmler (Violoncello) gründeten das Armida Quartett 2006 in Berlin. 2012 feierte das Quartett mit dem Gewinn des ersten Preises, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb einen seiner ersten großen Erfolge. 2013 wurde die Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág in die Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises aufgenommen. Immer wieder arbeitete das Quartett mit Künstlern wie Anna Prohaska, Thomas Hampson, Ewa Kupiec, Max Hornung und Tabea Zimmermann. In dieser Saison gastiert das Quartett erstmals in Norwegen, China, Taiwan und Singapur. 2015 wählte die European Concert Hall Organisation (ECHO) das Armida Quartett zum »Rising Star« 2016/17. Die Auszeichnung beinhaltet Konzerte in fast allen großen Europäischen Konzerthäusern, u.a. dem Concertgebouw Amsterdam, dem Musikverein Wien und dem L'Auditori Barcelona.

Die Konzertreihe »Klingendes Schloss« steht unter der künstlerischen Leitung von Liese Klahn-Albrecht.

Programm
Franz Schubert (1797–1828):
Streichquartett Nr. 15, G-Dur, D 887
Streichquintett C-Dur, D 956, op. post. 163

Veranstaltungsdaten
Konzertreihe »Klingendes Schloss«
Was Goethe in Weimar versäumt hat: Schubert in Weimar I
Kompositionen von Franz Schubert; Armida Quartett und Julian Steckel, Violoncello
Sonntag, 12. Juli 2015 | 11 Uhr
Stadtschloss Weimar, Festsaal
Burgplatz 4 | 99423 Weimar

Eintritt
Erw. 18 Euro, erm. 12 Euro

Kartenreservierung und Vorverkauf
Stand der Klassik Stiftung Weimar in der Tourist-Information
Markt 10 | 99423 Weimar
TEL +49 (0) 3643 | 545-400
FAX +49 (0) 3643 | 41 98 16
info@klassik-stiftung.de
svdmzweb01.klassik-stiftung.de

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Der Internetauftritt der Klassik Stiftung Weimar verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Zur Datenschutzerklärung

Verstanden