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»Weimarer Hofgärtner und Gartenkünstler« – Vortrag am 24. September erinnert an den fast vergessenen Gartenkünstler und (Garten-) Schriftsteller Hermann Jäger

Am Donnerstag, 24. September, um 18 Uhr lädt die Klassik Stiftung Weimar zur letzten Veranstaltung der Reihe »Weimarer Hofgärtner und Gartenkünstler« in den Vortragsraum des Schiller-Museums ein. Dr. Daniel Rimbach, Fachhochschule Erfurt, widmet seinen Vortrag einem der bedeutendsten, aber fast vergessenen deutschen Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts, Hermann Jäger (1815-1890), und gibt einen Einblick in sein Leben und Wirken.

Hermann Jäger wirkte als Hofgärtner in Eisenach und Wilhelmsthal und ab 1873 als großherzoglicher Garteninspektor unter Großherzog Carl Alexander (1818–1901) und gestaltete in diesen Funktionen über nahezu 50 Jahre vor allem die Anlagen der großherzoglichen Sommerresidenz Wilhelmsthal. Seine herausragende Bedeutung erlangte Jäger aber insbesondere durch seine umfangreiche schriftstellerische Tätigkeit. Neben Publikationen, die das gesamte Spektrum der Gartenkunst aufgreifen, betätigte er sich auch als Prosa- und Lyrikschriftsteller.

Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Vortragsreihe »Weimarer Hofgärtner und Gartenkünstler«, die die Klassik Stiftung anlässlich des 200. Geburtstages der beiden Hofgärtner des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach Eduard Petzold und Hermann Jäger veranstaltet hat. Dr. Daniel Rimbach ist Landschaftsarchitekt und Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Erfurt. Er hat Landschaftsarchitektur an der Fachhochschule Erfurt studiert.

Veranstaltungsdaten

»Wer nicht weiß, welche Wandlungen eine Kunst in der Entwicklung erfahren, wird sie nie ganz begreifen.«Hermann Jäger, ein – zu Unrecht! – fast vergessener Thüringer Gartenkünstler und (Garten-) Schriftsteller
Vortrag von Dr. Daniel Rimbach, Fachhochschule Erfurt
Donnerstag, 24. September 2015 | 18 Uhr
Schiller-Museum | Vortragsraum
Schillerstraße 12 | 99423 Weimar Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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