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Weimarer Symposium zu »Ideengeschichte« – Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen diskutiert Vermittlungsansätze in Museen und Erinnerungsstätten

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Von Donnerstag bis Freitag, 17. und 18. November, laden die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen, die Weimar-Jena-Akademie und die Klassik Stiftung Weimar im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums zu einem Symposium über »Ideen und deren Geschichte« ein. Experten und Mitarbeiter aus kulturellen Einrichtungen in ganz Deutschland tauschen sich über Ansätze aus, mit denen das politisch relevante, aber schwer greifbare Konzept von »Ideengeschichte« in Museen und Erinnerungsstätten anhand von Sichtbarem vermittelt werden kann. In zahlreichen Vorträgen und Workshops diskutieren die Teilnehmer Beispiele aus der Praxis und prüfen neue Methoden auf ihre Umsetzbarkeit.

Das Symposium tritt dafür ein, dass Museen insbesondere auch im Kontext der Vermittlung von Ideen und ihrer Geschichte politische Erkenntnisse produzieren können und müssen, sie mithin genauso Orte der politischen wie der kulturellen Bildung sind und sich als solche auch verstehen müssen.

Das Symposium wird von der Weimar-Jena-Akademie, der Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen und der Klassik Stiftung Weimar veranstaltet und findet im Rahmen des Projekts »Reformation – Aufklärung – Moderne« statt. Es wird gefördert vom Freistaat Thüringen im Rahmen der Lutherdekade und der Beauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Die Konferenz Nationaler Kultureinrichtungen ist ein Zusammenschluss von 22 über die Landesgrenzen hinaus wirkenden Institutionen aus den neuen Bundesländern. Sie bildet ein Forum für den inhaltlichen Austausch und für Fragestellungen zur Erhaltung und Vermittlung des kulturellen Erbes. Seit 2008 initiiert sie fortlaufend verschiedene Veranstaltungsformate, die das Museum als Lernort thematisieren und Vermittlungsformen sowie Aneignungsprozesse untersuchen.

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Die Weimar-Jena-Akademie e.V. setzt sich aus Bildungsinstitutionen der Städte Weimar und Jena zusammen. Der Verein veranstaltet unter anderem den Internationalen Weimarer Sommercampus und ist Träger des vom Freistaat Thüringen geförderten Projekts »Reformation – Aufklärung – Moderne. Das Herder-Forum als Erinnerungsort und Lernwelt«. Seit 2005 betreibt die Weimar-Jena-Akademie im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar die Bildungsstätte im Wielandgut Oßmannstedt.

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Die Klassik Stiftung Weimar bietet ihren Gästen vielfältige Zugänge zur Weimarer Kulturgeschichte, insbesondere für die Zeit der ›Weimarer Klassik‹ um 1800 und die ›Klassische Moderne‹ um 1900. In unterschiedlichen, auch internationalen Bildungsprojekten arbeitet sie mit Jugendlichen und Erwachsenen im Schnittfeld historisch-politischer und kultureller Bildung auch zur Frage nach Ideengeschichte(n) in verschiedenen Epochen, stets mit dem Blick auf Gegenwart und Zukunft.

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Veranstaltungsdaten

»Ideen und deren Geschichte. Vermittlungsansätze in Museen und Erinnerungsstätten«
Donnerstag und Freitag, 17. November und 18. November 2016
Goethe-Nationalmuseum | Festsaal
Frauenplan 1 | 99423 Weimar

Ansprechpartner

Dr. Elke Kollar, Klassik Stiftung Weimar
Tel. +49 (0) 3643-545-265
elke.kollar@klassik-stiftung.de

Anmeldung

Antonia Furjelova, Weimar-Jena-Akademie | Verein für Bildung e.V.
Tel. +49 (0) 3643-495-574
Fax +49 (0) 3643-770-637
antonia.furjelova@weimar-jena-akademie.de

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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