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Wilhelm Genazino liest zum Auftakt des 260. Goethe-Geburtstages

Anlässlich des Goethe-Geburtstages liest Wilhelm Genazino, Georg-Büchner-Preisträger 2004, am Donnerstag, 27. August 2009, 20 Uhr, aus seinem neuesten Roman »Das Glück in glücksfernen Zeiten«. Karten für die traditionell in der Herderkirche stattfindende Veranstaltung können am Counter der Klassik Stiftung in der Touristinformation am Markt oder an der Abendkasse erworben werden. Kinder und Jugendlich unter 16 Jahren haben freien Eintritt.

Genazinos Roman handelt von der Geschichte des Philosophen Dr. phil. Gerhard Warlich, Anfang 40. Der inzwischen leitende Angestellte einer großen Wäscherei hat sich in seiner nicht allzu aufregenden, aber sicheren Existenz eingerichtet. Der Kinderwunsch seiner Freundin Traudel bringt Warlich, der eigentlich nur «halbtags leben« möchte, aus dem Konzept. Wilhelm Genazino erzählt die Geschichte dieses traurigen Helden und seiner viel weniger traurigen Freundin mit verblüffender Lakonie. Keiner beschreibt die menschliche Verzweiflung an Leben und Liebe so ironisch und brillant wie er.

Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren, lebt heute in Frankfurt/Main. Bekannt wurde er in den späten 70er Jahren durch seine Romantrilogie um den Büroangestellten Abschaffel. 2004 erhielt er den nach Georg Büchner benannten wichtigsten deutschen Literaturpreis, 2007 den renommierten Kleist-Preis.


Veranstaltungsdaten
»Das Glück in glücksfernen Zeiten«
Lesung von Wilhelm Genazino am Vorabend von Goethes Geburtstag
Donnerstag, 27. August 2009 | 20 Uhr
Herderkirche, Herderplatz, 99423 Weimar
Eintritt: 5,00 € / erm. 3,00 € / Schüler 3,00
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren haben freien Eintritt

Kartenverkauf
Besucherinformation in der Touristinformation
Tel: 0 36 43 | 545-400
Fax: 0 36 43 | 41 98 16
E-Mail: info@klassik-stiftung.de

Information
Besucherinformation der Klassik Stiftung Weimar
Tel: 0 36 43 | 545-400
Fax: 0 36 43 | 41 98 16

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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