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Wolfgang Pehnt spricht über Goethes Gartenhaus und das Haus am Horn im Kulturstreit

»Blutwarmes Leben - einfachste Körperform« – so lautet der Vortrag von Professor Wolfgang Pehnt am Freitag, 26.Juni 2009, 19 Uhr, im Vortragssaal des Goethe-Nationalmuseums über den Konflikt zwischen Tradition und Moderne am Beispiel von Goethes Gartenhaus und dem Haus am Horn.

Knapp sechs Jahre lang hat das Bauhaus in Weimar gearbeitet, gelebt, gekämpft, gefeiert und die Stadt in Atem gehalten. Die Diskurse dieser Zeit wurden auch anhand architektonischer Beispiele geführt. Die Konservativen nahmen Goethes Gartenhaus in Anspruch und verglichen es polemisch mit dem Haus am Horn, das 1923 als Musterhaus nach einem Entwurf von Georg Muche entstand. Dass beide Bauten nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt stehen, machte den Vergleich geradezu unabwendbar.

Wolfgang Pehnt, geboren 1931, ist einer der bekanntesten deutschen Architekturhistoriker und war bis 2008 Professor für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Er ist Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste München und Ehrenmitglied der Gesellschaft der Freunde des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt am Main. Wolfgang Pehnt lebt in Köln.   

 

Veranstaltungsdaten
»Blutwarmes Leben – einfachste Körperform« – Goethes Gartenhaus und Muches Haus am Horn im Kulturstreit
Prof. Dr. Wolfgang Pehnt, Köln
Freitag, 26. Juni 2009 | 19 Uhr
Goethe-Nationalmuseum | Vortragssaal
Frauenplan 1 | 99423 Weimar
Eintritt: 3€/ erm. 1€

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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