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Zum Geburtstag der Großherzogin – »Jardin portatif« schmückt ab 11. Februar Spiegelsaal im Weimarer Schlossmuseum

Vom 11. bis zum 26. Februar 2017 wird im Spiegelsaal des Schlossmuseums Weimar erneut der große Blumentisch Maria Pawlownas, ein sogenannter »Jardin portatif«, zum Stubengarten hergerichtet. Anlass ist der 231. Geburtstag der Großherzogin am 16. Februar.

Seit ihrer Ankunft am Weimarer Hof im Jahre 1804 nutzte Maria Pawlowna stets die Gelegenheit, an ihrem Ehrentag die eigenen Gemächer im Stadtschloss mit Blumen verschönern. Das Schmücken ihrer Wohnräume mit vorgetriebenen »schön duftenden Hyacinthen, Jonquillen, Tulpen, Tazetten, Narzissen…« war der Großherzogin besonders in den Wintermonaten ein Anliegen. Einen Teil der Kosten bezahlte sie aus ihrer Privatschatulle.

Die farbenfrohen Tischarrangements glichen prächtigen Miniaturgärten und boten die Annehmlichkeit, im Winter stets wohlriechende und blühende Pflanzen auch außerhalb der Gewächshäuser um sich zu haben. Welche hohe Kultur die Stubengärtnerei in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts darstellte, zeigt der mit vorgetriebenen Zwiebeln reichlich bepflanzte Blumentisch auf faszinierende Weise.

In einem Video auf dem Blog der Klassik Stiftung können Sie verfolgen, wie der Stubengarten Maria Pawlownas dieses Jahr bepflanzt wird.

Die Bilder im Anhang können im Rahmen der aktuellen Berichterstattung und unter der Angabe »Foto: André Kühn, © Klassik Stiftung Weimar« kostenfrei verwendet werden.

Zugänglich ist der »Jardin portatif« zu den Öffnungszeiten des Schlossmuseums.

Gerne koordinieren wir für Sie einen Fototermin. Bitte teilen Sie uns Ihre Terminwünsche im Vorfeld mit.

Veranstaltungsdaten

»Jardin portatif. Der Stubengarten Maria Pawlownas«
Vom 11. bis 26. Februar 2017 | Di–So 10 bis 16 Uhr
Stadtschloss Weimar | Spiegelsaal
Burgplatz 4 | 99423 Weimar

Eintritt Schlossmuseum:
8 Euro | erm. 6,50 Euro | Schüler (16–20 J.) 3 Euro, bis 16 Jahre frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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