Decke im Rokokosaal der Herzogin Anna Amalia Bibliothek © Klassik Stiftung Weimar

Aeka Ishihara, Tokio, spricht im Goethe- und Schiller-Archiv zur »Affinität zwischen Sachsen-Weimar-Eisenach und Japan«

Mo, 27. August 2018

Am Donnerstag, 30. August 2018, um 18 Uhr hält Aeka Ishihara, Tokio, im Goethe- und Schiller-Archiv einem Vortrag über die Verbundenheit des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach mit Japan. Die Veranstaltung findet anlässlich des Jubiläums von Großherzog Carl Alexander statt, die Teilnahme ist kostenfrei.

In Weimar befinden sich gleich zwei Exemplare von Philipp Franz von Siebolds seltener »Karte vom Japanischen Reiche«. Nachdem Siebold wegen des Besitzes geheimer Karten aus Japan ausgewiesen worden war, publizierte er 1836 das monumentale Werk »Nippon«. Großherzog Carl Alexander war eng mit Siebolds ältestem Sohn Alexander befreundet und bemühte sich durch die Unterstützung japanischer Stipendiaten sowie auf diplomatischem Parkett um den Austausch der Kulturen.

Aeka Ishihara ist Germanistin und ordentliche Professorin an der Graduate School of Arts and Sciences der University of Tokyo. Sie wurde 1998 in Köln mit einer Arbeit über die Astronomie in Goethes »Wanderjahren« promoviert. Forschungsaufenthalte, u.a. als Stipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung, führten und führen sie wiederholt nach Weimar und Jena.

Veranstaltungsdaten
»Die Affinität zwischen dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach und Japan«
Vortrag von Prof. Dr. Aeka Ishihara, Tokio
Donnerstag, 30. August 2018 | 18 Uhr
Goethe- und Schiller-Archiv | Petersen-Bibliothek
Jenaer Str. 1 | 99425 Weimar
Der Eintritt ist frei.