Innenperspektive der künftigen Passage im Ostflügel des Stadtschlosses Weimar

Denkmalgerechte Herrichtung des Weimarer Stadtschlosses

Die Besucherinnen und Besucher betreten das Schloss künftig durch das neu eingerichtete „Portal“ im Nordflügel, in dem sich schon früher der Eingang zum „Schlossmuseum“ befand. In diesem Bereich wird es bereits thematische Präsentationen mit Einblicken in die  Weimarer Kulturgeschichte von der Reformationszeit bis zum 20. Jahrhundert geben. Zum „Portal“ gehört auch das Erdgeschoss des zur Ilm gelegenen Ostflügels als ebenso kostenfrei zugänglicher Museumsbereich. Hier erfahren Besucherinnen und Besucher mehr über die frühe Baugeschichte.

Die neue Ausstellung in der Beletage kann daraufhin über den historischen Zugang, das von Heinrich Gentz entworfene Treppenhaus mit dem reichen Figurenprogramm, im Ostflügel betreten werden. Die Präsentation schöpft aus den umfangreichen Beständen der Weimarer Kunstsammlungen und erzählt von den bedeutenden Ereignissen der wechselvollen Politik- und Kulturgeschichte Weimars. Zugleich werden Einblicke in die Welt der „Dienstbarkeit“ gewährt, das heißt in die verborgene Organisation des Schlosses als sozialer Organismus.

Axonometrie des künftigen Tiefdepots für die Graphischen Sammlungen der Klassik Stiftung Weimar, © Arge Schloss Weimar (Brenne Architekten, Berlin, und Tectum Hille + Kobelt Architekten, Weimar)
Schnittmodell des künftigen Ostflügels im Stadtschloss Weimar, © Arge Schloss Weimar (Brenne Architekten, Berlin, und Tectum Hille + Kobelt Architekten, Weimar)

Für die Graphischen Sammlungen entsteht im Bereich des Burgplatzes ein Tiefdepot mit direkter Anbindung an den Südflügel des Schlosses. Dort werden im Erdgeschoss die Restaurierungswerkstätten und im Obergeschoss der Vorlagesaal sowie ein Seminarraum untergebracht sein. Als „kunsthistorisches Kraftzentrum“ mit internationalen Spitzenwerken von Albrecht Dürer bis Andy Warhol werden die Graphischen Sammlungen künftig zum öffentlichen Bereich des Stadtschlosses gehören.

Die Gesamtinstandsetzung des Weimarer Stadtschlosses wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie dem Freistaat Thüringen. Das Tiefdepot wird finanziert aus dem Hilfsprogramm „Hochwasser 2013“ von Bund und Ländern.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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