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Handschriften
Der Handschriftenbestand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek stammt aus unterschiedlichen Quellen. 1722 gelangte die Sammlung des ersten Weimarer Bibliothekars Konrad Samuel Schurzfleisch in Bibliotheksbesitz. Nach 1800 kam eine ganze Anzahl von Bänden aus Erfurter Klöstern, hauptsächlich aus der Kartause Salvatorberg und der Benediktinerabtei St. Peter und Paul. Weiterhin sind Bände aus Einrichtungen der Universität Erfurt und von Erfurter Gelehrten gekauft worden. Leider ist es unbekannt, auf welchen Wegen die Erfurter Codices nach Weimar gelangt sind. Vermutungen, daß Goethe den Kauf durch Vulpius veranlaßt hat, haben sich bisher nicht erhärtet. 1926 vermachte der Pariser Gelehrte Wilhelm Fröhner die Fragmente, die er im Laufe seines Lebens erworben hatte, der Bibliothek in Weimar. Weitere Provenienzen werden sich im Laufe der Katalogisierung herausstellen.
Kataloge: Die deutschen Handschriften des Mittelalters und der Neuzeit - Bearbeitet von Franzjosef Pensel (in Vorbereitung).
Im Auftrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft werden die lateinischen Handschriften bis 1600 katalogisiert.
Vorgesehen sind zwei Bände:
Band 1: Die Signaturengruppen Fol. max., Fol. und Oct. (ca. 92 Hss. und 87 Fragmente, davon schon 55 Hss. und 48 Fragmente bearbeitet), erschienen im Jahr 2004: Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen/Herzogin Anna Amalia Bibliothek: Die lateinischen Handschriften bis 1600. Beschrieben von Betty C. Bushey unter Mitwirkung von Hartmut Broszinski. Band1: Fol max, Fol und Oct. Wiesbaden: Harrassowitz 2004. LXVII, 615 S. (Bibliographien und Kataloge der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar)
Band 2: Die Signaturengruppe Quart. (ca. 85 Hss. und 10 Fragmente)
(in Vorbereitung)
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Mo – Fr 9 – 21 Uhr
Sa 9 – 16 Uhr
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Tel. 03643 | 545-205
info-haab@klassik-stiftung.de
Ausleihe Tel. 03643 | 545-206
Direktion Tel. 03643 | 545-200



