Das Rokokoporträt zeigt drei Personen: In der Mitte sitzt eine Frau in einem rosa Kleid, hinter ihr stehen zwei Männer.

Das wahre Gesicht der Anna Amalia

Eine verborgene Malerei der Barbara Rosina de Gasc

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Sonderausstellung

Eine verborgene Malerei der Barbara Rosina de Gasc

Ab 30. April 2026 wird ein großformatiges Familiengemälde der Braunschweiger Hofmalerin Barbara Rosina de Gasc im Gesellschaftszimmer des Palais gezeigt, dessen rätselhafte Geschichte im Kontext des katastrophalen Schlossbrandes und der Regierungsübergabe Anna Amalias an Carl August zu verorten ist. Die Rechnung der Malerin datiert auf den 7. Februar 1774 – drei Monate vor dem Brand des Schlosses. Darauffolgend verliert sich die Spur des Gemäldes. Über 250 Jahre hing es im Jagdhaus Gabelbach, bevor es nach Weimar zurückgeführt wurde. Für die Neupräsentation in der Dauerausstellung des Residenzschlosses 2026 sollte es konservatorisch überarbeitet und die Brandschäden behandelt werden – doch die Untersuchung zeigte, dass Brandschäden nicht nachweisbar sind, sondern eine flächige Übermalung das originale Porträt der Herzogin überdeckte. Diese wurde im Rahmen der Restaurierung abgenommen. Zum ersten Mal seit seiner Entstehung wird das originale Gemälde im Wittumspalais präsentiert werden und die spannende Geschichte der Restaurierung über eine mediale Aufbereitung zu verfolgen sein.

Sonderpräsentation zum Constantin-Jubiläum in Tiefurt

Anlässlich des 250jährigen Jubiläums des Einzugs von Prinz Constantin in Tiefurt wird das Wirken von Friedrich Ferdinand Constantin, Anna Amalias zweitem Sohn, in den Fokus gerückt. Die Präsentation zeigt Pläne aus der Frühzeit der Anlage, als Constantin mit seinem Erzieher Karl Ludwig von Knebel in Tiefurt einzog und erstmalig ein „herrschaftlicher Garten“ angelegt wurde. Der daraus entstandene Park zeigt bis heute Gestaltungselemente, die damals in Anlehnung an antike Vorbilder und vor dem Hintergrund eines „leidenschaftlichen Bedürfniß des Landlebens“ (Goethe) geschaffen wurden. Der Eintritt ist frei.

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Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.