Mobile Vitrine

„NS-Raubgut in der Klassik Stiftung Weimar“: Eine mobile Vitrine stellt jeweils ein Objekt aus den Sammlungen der Klassik Stiftung Weimar in den Mittelpunkt, das als „NS-Raubgut“ identifiziert wurde.

Die Mobile Vitrine im Foyer des Goethe- und Schiller-Archivs
Die Mobile Vitrine im Foyer des Goethe- und Schiller-Archivs, Klassik Stiftung Weimar

Während und infolge des Nationalsozialismus ist es in den Einrichtungen, die heute zur Klassik Stiftung Weimar gehören, zu Erwerbungen von unrechtmäßig entzogenem Kulturgut gekommen. Die Stiftung geht der Identifizierung solcher Objekte sowie ihren Provenienzen systematisch nach und strebt faire und gerechte Lösungen mit den rechtmäßigen Besitzern an.

Seit November 2015 macht die eigens entwickelte Mobile Vitrine Besucherinnen und Besucher der Klassik Stiftung auf diese Aktivitäten aufmerksam. Die Vitrine ist abwechselnd in den Foyers der sammlungsführenden Häuser der Stiftung zu sehen. Sie präsentiert exemplarisch jeweils ein Objekt, das als NS-Raubgut identifiziert wurde, beleuchtet die Schicksale der Vorbesitzer und dokumentiert die Recherchen der Provenienzforscher.

Aktuell

Im Jahr 2018 wurde die Mobile Vitrine unter Aspekten der Barrierefreiheit neu gestaltet. Seit dem 31. Januar 2019 informiert sie wieder über „NS-Raubgut“ in der Klassik Stiftung Weimar. Am Anfang des zweiten Präsentationszyklus steht der Fall Josefine Lechner im Goethe- und Schiller-Archiv.

Informationen zu den weiteren präsentierten Fällen finden Sie im Blog der Klassik Stiftung.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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