Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Unser Hausstuhl für das Bauhaus-Museum Weimar – das Comeback eines DDR-Klassikers
Ein eindrucksvolles Beispiel für das Weiterleben von DDR-Design und die Rezeption des Bauhauses ist der Stuhl, den wir als „Hausstuhl“ für das Bauhaus-Museum Weimar ausgesucht haben. Er wird von der Firma L & C Arnold in Stendal produziert. Sie finden den Stuhl im Café, in der Schausammlung, im Vortragsraum oder hier im Raum zum Ausprobieren. Bitte nehmen Sie Platz!
Der Stapelstuhl mit dem Namen „Comeback“ geht zurück auf ein Modell, das manche von Ihnen vielleicht noch aus eigener Anschauung kennen: den Stuhl „Modell 3101“. 1959/60 wurde er bei VEB Stima in Stendal entworfen. Millionenfach produzierte man ihn dort und im Werk Eisleben des VEB Mansfeld Kombinat „Wilhelm Pieck“ unter dem Namen „MSB 62“ für Behörden, Kantinen, Schulen und für die Nationale Volksarmee (NVA). Der Stuhl ist genial einfach gestaltet, funktional und bequem: Zwei S-förmige Rohre links und rechts bilden das Gestell und die Vorderbeine aus sowie ein U-förmiges Rohr die Hinterbeine.
Die Aluminiumrohre wurden zumeist braun oder schwarz ummantelt. Den Stuhl gab es als Sperrholzsitz, aber auch gepolstert und mit Möbelstoff oder Kunstleder bezogen.
Eintritt frei
zzgl. Museumseintritt
Veranstalter