1. Eintritt frei
Vortrag

RAUM analog/digital

Workshop und Vorträge mit dem Bauhaus.Medien.Bühnen Labor der Bauhaus-Universität Weimar

Workshop mit anschließenden Vorträgen von 13:00 bis 19:00 Uhr im Projektraum A im UG des Bauhaus-Museums Weimar, mit Studierenden und Forschenden der Fakultät Medien an der Bauhaus-Universität Weimar und allen interessierten Museumsbesucher*innen.

Das Projekt ist eine Kollaboration mit dem b.m.b. lab der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität und findet im Rahmen des Jubiläumsjahres der Bauhaus-Ausstellung von 1923 und dem Themenjahr Wohnen der Klassik Stiftung Weimar statt.

Der öffentliche Workshop untersucht, wie mittels eines Mediums unterschiedliche, nahe oder entfernt gelegene, urbane oder architektonische Räume zueinander in Beziehung gesetzt werden können. Als Ausgangspunkt dient die Annahme, dass ein Raum und seine Verbindungen mit anderen Räumen einer bestimmten Logik folgt, die sich aus den Personen sowie den Dingen und Strukturen, die den Raum definieren, ergibt. Der Workshop zielt darauf ab, gemeinsam diese Logik zu ergründen. Dabei geht er auch der Frage nach, inwiefern animistische Positionen, die nicht nur Lebewesen eine Handlungsinitiative zuschreiben, einen neuen Zugang ermöglichen.

Den Workshop von 13:00 bis 17:00 Uhr leitet der südafrikanische Architekt Tom Sanya, der in seiner Praxis partizipative Ansätze in der Raumgestaltung mit Designlösungen zur Verbindung von Räumen vereint. Er stellt zuerst seine Arbeit vor und untersucht danach gemeinsam mit den Teilnehmer*innen in kleinen Experimentaufbauten Räume und Verbindungen rund um den Projektraum im Untergeschoss des Bauhaus-Museums sowie im Weimarhallenpark.

Im Anschluss an den Workshop, von 17:00 bis 19:00 Uhr, finden Kurzvorträge von Prof. Dr. Henning Schmidgen (Medientheoretiker und Wissenschaftshistoriker), Dr. Mathias Schönher (Philosoph), Jenny Brockmann (Künstlerin) und Dr. Tom Sanya (Architekt) statt. Die drei erstgenannten Vortragenden führen gemeinsam das an der Professur für Medientheorie und Wissenschaftsgeschichte der Bauhaus-Universität Weimar verankerte Forschungsprojekt „Animismus/Maschinismus. Konfigurationen der Kritik zwischen Wissenschaft, Kunst und Technik“ durch.

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