Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Ulf Bästlein und Christoph Ritter widmen diesen Abend Goethes Enkel Walther, dessen Schaffen als Komponist sich auf das Lied bzw. die musikalische Ballade konzentrierte.
Goethes Enkel Walther wurde in ein ungewöhnliches familiäres Umfeld hineingeboren, das besondere Entfaltungsmöglichkeiten eröffnete. Kompositionsunterricht erhielt er u. a. von Felix Mendelssohn Bartholdy und Carl Loewe. Walther von Goethe zweifelte jedoch früh an sich. Die übergroßen Ansprüche, die man an den Künstler mit dem Namen „Goethe“ stellte, erdrückten ihn. So verstummte er „offiziell“ früh als Komponist, verbat sich gar Aufführungen seiner Werke, komponierte aber insgeheim noch wenige Monate vor seinem Tod. Seine Rezensionen, Essays und sozialkritischen Novellen veröffentlichte er unter Pseudonym. Im Zentrum dieses musikalischen Schaffens stand das Lied bzw. die musikalische Ballade.
Ulf Bästlein und Christoph Ritter versuchen, ein Portrait dieses liebenswürdigen und feinsinnigen Menschen und Künstlers zu zeichnen.
Bassbariton & Sprecher: Prof. Dr. Ulf Bästlein (Graz)
Klavier: Prof. Christoph Ritter (Weimar)
Dr. Sabine Schimma
Jenaer Str. 1
99423 Weimar