Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Klassik Stiftung stellt Grünes Labor im Park an der Ilm vor
Zu den Pressebildern zum Grünen Labor
Ab 17. April 2021 veranstaltet die Klassik Stiftung Weimar ein Themenjahr zur Beziehung von Mensch und Natur. Ausstellungen, Feste, Podiumsdiskussionen, Workshops und vieles mehr reflektieren das schwierige Verhältnis zu unserer Umwelt in den Wissenschaften, in der Kunst und Gartenkunst, in der Literatur und Ernährung bis hin zur politischen Debatte über den Klimawandel.
Als Außenstandorte der Bundesgartenschau 2021 stehen dabei erstmals die historischen Parks und Gärten der Klassik Stiftung im Fokus. Über ihre Schönheit, ihren Nutzen und ihre Gefährdung will die Stiftung mit ihren Besucherinnen und Besuchern diskutieren – stellvertretend für die Beziehung des Menschen zur Natur weltweit.
Mit dem Themenjahr 2021 „Neue Natur“ zeigt sich die strategische Neuausrichtung der Klassik Stiftung Weimar erstmals konkret. Publikumsorientiert greift sie in eine aktuelle gesellschaftliche Debatte ein, wobei die einzelnen Häuser und Abteilungen ihre jeweils eigene Perspektive beisteuern.
Mehr zum Programm und den einzelnen Veranstaltungsorten des Themenjahres finden Sie im Pressekit „Neue Natur“ (Passwort: Natur21).
Herzstück des Themenjahres und Zentrum für die Interaktion mit den Besucherinnen und Besuchern wird das Grüne Labor im Park an der Ilm. Der innovativ gestaltete temporäre Pavillon an der Ruine des Tempelherrenhauses dient als Aktionsraum für Workshops und Diskussionen, als Ausgangspunkt für Parkerkundungen und als Ort für Gruppen-Workshops mit Kindergärten und Schulklassen. Darüber hinaus ist das Grüne Labor eine ständige Vermittlungsplattform und ein einladender Aufenthaltsort für alle Besucherinnen und Besucher. An den Abenden verwandeln es diskursive Veranstaltungen mit verschiedenen Kooperationspartnern in einen Salon.
Die Architektur des Grünen Labors gestalten Susann Paduch, Hannes Schmidt und Julius Tischler vom Weimarer Studio Boom. Sie machen den Bau selbst zum Vermittlungsmedium: Materialien aus dem Pflegekreislauf des Parks an der Ilm dienen als Baumaterial und lassen dabei auch die „Verletzungen“ durch Klimawandel und Vandalismus sichtbar werden.
Das Grüne Labor wird ergänzt durch das „Grüne Labor unterwegs“. Jeden Freitag und Sonntag ab dem 17. April 2021 setzen sich Lastenfahrräder mit eigens entwickelten Aufbauten in Bewegung und laden so Passantinnen und Passanten in verschiedenen Weimarer Stadtteilen und Parks zu Pop-Up-Veranstaltungen rund um das Thema Natur ein.
>> Details zum Programm des Grünen Labors und „Grünen Labors unterwegs“ finden Sie ebenfalls im Pressekit „Neue Natur“ (Passwort: Natur21).
Mit dem Grünen Labor als Informations- und Veranstaltungszentrum außerhalb der musealen Räume möchte die Klassik Stiftung neue Interaktionsformen mit einem breiteren Publikum erproben und weitere gesellschaftliche Gruppen in unmittelbarer Stadtumgebung und der Region ansprechen.
Die Klassik Stiftung veranstaltet das Themenjahr „Neue Natur“ aus Anlass der BUGA 2021 in Erfurt. Sie verantwortet die Aufwertung und bessere Erschließung von sechs BUGA-Außenstandorten, die ihr gehören: der Park an der Ilm, Goethes Garten am Stern und die Schlossparks Belvedere, Tiefurt, Kochberg und Ettersburg. Für die damit verbundenen infrastrukturellen und konzeptionellen Vorhaben stehen der Stiftung EU-Mittel (EFRE) zur Verfügung. Viele der Maßnahmen, zu denen auch umfassende denkmalpflegerische Verbesserungen der Parklandschaften, eine optimierte Toilettensituation, das Grüne Labor sowie neue Park-Leitsysteme zählen, sind auf Dauer angelegt, kostenfrei zugänglich, barrierearm und familienfreundlich konzipiert. Die Kombikarte „Neue Natur“ berechtigt zum einmaligen Eintritt in alle am Themenjahr beteiligten zahlungspflichtigen Ausstellungen und Einrichtungen.