Erschließung des schriftlichen und künstlerischen Nachlasses von Alexander Olbricht und Marcus Behmer

Direktion/ReferatMuseen
ProjektverantwortungDr. Hermann Mildenberger, Maja Chotiwari, Viola Geyersbach
Laufzeitvon 2007 bis 2010

Die Kunst von Alexander Olbricht und Marcus Behmer hat nicht nur zahlreiche Freunde in Weimar und Thüringen. Liebhabern der Graphik gelten die beiden Künstler auch überregional als bedeutend.

Der aus Breslau stammende Olbricht (1876–1942) studierte an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar bei Theodor Hagen von 1899 bis 1904 in der Landschaftsklasse. Der Ilm-Stadt blieb er sein Leben lang verbunden. Überliefert sind von ihm zahlreiche Motive von Weimar und Umgebung; außerdem Landschaften von Mecklenburg sowie Impressionen des Elbtales. Die Nachfahren bewahren einen umfangreichen Nachlass, aus dem die Klassik Stiftung Weimar 150 herausragende Werke erwerben konnte. Bedeutendster Zyklus ist die Serie „Der erste Schnee“ mit 37 Zeichnungen von Weimar und dem Umland, die die Seelenzustände des Künstlers und der Zeit subtil spiegeln. Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek erwarb ergänzend 88 Bücher aus dem Nachlass von Alexander Olbricht, darunter prominente bibliophile Editionen auch seines Künstlerfreundes Marcus Behmer (1879–1958).

Im Rahmen der Erschließung des Nachlasses entstand eine Werkchronologie, ferner wurden zentrale Arbeitsergebnisse vom 13. Mai bis 29. August 2010 in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Zugehörige Publikationen

Wolfgang Holler, Hermann Mildenberger (Hrsg.): Leise Superlative – Alexander Olbricht & Marcus Behmer. Ausstellungskatalog. Weimar 2010.

Kontakt

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