Katalogisierung der lateinischen mittelalterlichen Handschriften

Direktion/ReferatHerzogin Anna Amalia Bibliothek
ProjektverantwortungDr. Jürgen Weber
Laufzeitvon 1993 bis 2010

Die 203 lateinischen Handschriften gehören zu einer Sammlung von ca. 2.000 mittelalterlichen und neuzeitlichen Buchhandschriften der Weimarer Bibliothek. Sie stammen aus dem 8. bis 17. Jahrhundert mit Schwerpunkt auf dem 14./15. Jahrhundert. Es sind vorwiegend theologische und liturgische sowie juristische, philosophische und medizinische Texte. Die Handschriften wurden durch gezielte Ankäufe und Schenkungen erworben. Wichtige Provenienzen sind die Erfurter Kloster- und Kollegienbibliotheken durch Ankäufe Anfang des 19. Jahrhunderts und Privatsammlungen (Nachlass der Brüder Schurzfleisch 1722, Wilhelm Fröhner 1927).

Teil 1 enthält 95 Codices und 110 Fragmente der Signaturengruppen Fol max, Fol und Oct, die von Dr. Betty C. Bushey an der Gesamthochschul-Bibliothek Kassel beschrieben wurden:

manuscripta mediaevalia

Teil 2 umfasst 108 Codices und 8 Fragmente der Signaturengruppe Q, die von Matthias Eifler an der Universitätsbibliothek Leipzig beschrieben werden.

Das Projekt wurde mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Zugehörige Publikationen:

Die lateinischen Handschriften bis 1600. Band 1: Fol max, Fol und Oct. Beschrieben von Betty C. Bushey unter Mitwirkung von Hartmut Broszinski. Wiesbaden 2004 (Bibliographien und Kataloge der Herzogin Anna Amalia Bibliothek zu Weimar).

Matthias Eifler: Mittelalterliche lateinische Handschriften der Herzogin Anna Amalia im Kontext der europäischen Geistesgeschichte. In: Hellmut Th. Seemann (Hrsg.): Europa in Weimar. Visionen eines Kontinents. Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar 2008. Göttingen 2008, S. 11-47.

Kontakt

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