Parkhöhle im Park an der Ilm © Klassik Stiftung Weimar

Mobile Vitrine »NS-Raubgut in der Klassik Stiftung Weimar«

Während und infolge des Nationalsozialismus ist es in den Einrichtungen, die heute zur Klassik Stiftung Weimar gehören, zu Erwerbungen von unrechtmäßig entzogenem Kulturgut gekommen. Die Stiftung geht der Identifizierung solcher Objekte sowie ihren Provenienzen systematisch nach und strebt faire und gerechte Lösungen mit den rechtmäßigen Besitzern an.

Seit November 2015 macht die eigens entwickelte mobile Vitrine Besucherinnen und Besucher der Klassik Stiftung auf diese Aktivitäten aufmerksam. Die Vitrine ist abwechselnd in den Foyers der sammlungsführenden Häuser der Stiftung zu sehen. Sie präsentiert exemplarisch jeweils ein Objekt, das als NS-Raubgut identifiziert wurde, beleuchtet die Schicksale der Vorbesitzer und dokumentiert die Recherchen der Provenienzforscher.

Die Mobile Vitrine wurde gefördert durch den Arbeitskreis selbständiger Kultur-Institute e.V. – AsKI aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 

– Die Vitrine befindet sich aktuell in der Sommerpause. Der nächste Standort wird im Herbst bekannt gegeben. –

Informationen zu den präsentierten Fällen finden Sie auch im Blog der Klassik Stiftung.

Bildergalerie (1 Bilder)

Klicken Sie auf das Bild für Großansicht und Diashow.