Botanische Sammlung

 Botanisches Besteck

Die botanische Sammlung besteht aus einem Herbarium von circa 2.000 Blatt sowie weiteren 500 Objekten. Darunter befinden sich eine Samen- und Früchtesammlung, eine vierteilige Holzsammlung sowie eine Reihe pathologisch veränderter Wuchsformen wie Maserknollen, Überwallungen, Verbänderungen und spiraligen Zwangsdrehungen. In Goethes Sprachgebrauch wurden diese Wuchsformen »Abnormitäten« genannt. Als frühester Erwerbungsnachweis gilt eine Eintragung im Ausgabenbuch Goethes aus dem Jahr 1770, wo »800 Stk. aufgeklebte Blumen« vermerkt sind. Ein Teil des Herbariums ist nach dem System des Schwedischen Naturwissenschaftlers Karl von Linné geordnet. Die Sammlung kann als gegenständliches Zeugnis zu Goethes botanischen Studien begriffen werden, insbesondere zu seiner Arbeit an dem Essay »Versuch die Metamorphose der Pflanzen zu erklären« (1790).

Erreichbarkeit

Die botanische Sammlung kann zu Studienzwecken nach Voranmeldung bei Frau Maul besichtigt werden.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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