Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Ein Vortrag mit Objektpräsentation von Dr. Andreas Christoph
Die mehr als 500-jährige Geschichte eines Globus im Bestand der Weimarer Herzogin Anna Amalia Bibliothek ist mit Protagonisten wie Johannes Schöner (1477–1547), Kurfürst Johann Friedrich I. (1503–1554), Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828) und Alexander von Humboldt (1769-1859) verknüpft.
Über ein halbes Jahrtausend kulturelles Erbe, wichtige Strömungen der Kartographie- und Technikgeschichte, persönliche Schicksalsschläge, individuelle Reisenachbereitungen und letztlich auch ökonomisches Kalkül bilden den wesentlichen Rahmen für eine detektivische Objektrecherche, die regional in Mitteldeutschland beginnt und – im wahrsten Sinne des Wortes – eine globale Weltansicht verspricht.
Am Vorabend des 250. Geburtstages des Naturforschers Alexander von Humboldt bietet die Kombination von musealer Objektpräsentation mit der Erläuterung wissenschaftlicher Instrumentarien und Details aus einzelnen Akteursbiographien einen spannenden Mix aus Vortrag, analoger und digitaler Ausstellung.
Dr. Andreas Christoph ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Optischen Museum (D.O.M.) Jena und beschäftigt sich im Rahmen von Digitalisierungs- und Ausstellungsprojekten mit der Geschichte von Weltenmodellen.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschen Optischen Museum Jena.