Eröffnung

Welt übersetzen. Zeitgenössische Perspektiven auf Walter Benjamin. In Kooperation mit dem Kunstfest Weimar

Ausstellungseröffnung- „Angel of History“

Welt übersetzen. Zeitgenössische Perspektiven auf Walter Benjamin. In Kooperation mit dem Kunstfest Weimar

Die Präsentation der Arbeiten von Aura Rosenberg ist der finale Teil der Ausstellungsreihe „Welt übersetzen. Zeitgenössische Perspektiven auf Walter Benjamin“, die zusammen mit dem Kunstfest Weimar im Bauhaus-Museum realisiert wird. Gezeigt werden u.a. Aura Rosenbergs Videoinstallation „Angel of History“ aus dem Jahr 2013, der Grafikzyklus „Black Noise“ und die großformatige Installation „Angel of History – New York Times“. Ausgehend von der Sprachgewalt Walter Benjamins übersetzt Aura Rosenberg die Motive seiner „IX. Geschichtsthese“ ins Bildhafte. Vergangenheit und Gegenwart verdichten sich bei ihr zu Bildern von Kampf und Zerstörung, die den Besucher*innen vorführen, wie unsere Kulturgeschichte durch Akte der Gewalt und gesellschaftliche Spannungen fortlaufend geprägt wird. Die Arbeiten wecken dabei Assoziationen zu den weitreichenden Konflikten der Gegenwart.

Aura Rosenberg wurde 1949 in New York geboren und arbeitet heute abwechselnd in ihrer Heimatstadt und in Berlin. Als Professorin für Fotografie unterrichtet sie am Pratt Institute und der School of Visual Arts in New York.


Begrüßung:
Dr. Annette Ludwig, Direktorin der Museen der Klassik Stiftung Weimar

Grußwort:
Rolf C. Hemke, Künstlerischer Leiter des Kunstfest Weimar

Einführung:
Marius Hoppe, Kurator, Wissenschaftlicher Volontär am Bauhaus-Museum Weimar

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.