1. Eintritt frei
Aufführung

„Der Seele Innerstes ward offenbar!“ – Lieder und Balladen Walther von Goethes

Wissenschaft und Kunst verknüpfen sich am Nachmittag des 25. April: Aufgeführt werden ausgewählte Lieder Walther von Goethes und im Gespräch in ihren ästhetischen, historischen und interpretatorischen Dimensionen erkundet. 

Walther von Goethe, der älteste Enkel Johann Wolfgang von Goethes, gehört zu den zu Unrecht fast völlig Vergessenen. Dass er eine prägende Rolle in Weimars Kulturpolitik spielte und dass er sein Leben lang komponierte, ist so gut wie unbekannt. Der Künstler Walther von Goethe (1818–1885) und seine oft experimentelle Musik stehen im Zentrum des neu erscheinenden CD-Buchs „Der Seele Innerstes ward offenbar!“: Weltersteinspielungen von 75 Liedern und Balladen eröffnen den Zugang zu einer faszinierenden Lied- und Klangwelt. Begleitende Texte entfalten Kontexte zu Biographie und Werk des letzten Goethe-Nachfahrens.

Die Klassik Stiftung Weimar, die Kunstuniversität Graz und das Label NAXOS stellen das CD-Buch vor. Die Veröffentlichung dieser Hybrid-Publikation (Buch und drei CDs) ist das Ergebnis eines künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsprojekts zu einer der zentralen Gründungsfiguren der Klassik Stiftung Weimar. 

Ausgewählte Lieder Walther von Goethes werden im Rahmen dieser Präsentation aufgeführt und im Gespräch, unter anderem mit Prof. Dr. Peter Gülke und Prof. Dr. Jochen Golz, in ihren ästhetischen, historischen und interpretatorischen Dimensionen erkundet. Kurze Vorträge geben Einblicke in Walther von Goethes Leben und Werk. Mitwirkende sind die Interpret:innen Silke Evers (Sopran), Ulf Bästlein (Bassbariton), Hedayet Jonas Djeddikar und Christoph Ritter (beide Klavier) sowie Christian Hain und Ariane Ludwig (beide Texte).
 

Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek

Platz der Demokratie 4
99423 Weimar
Deutschland

Bücherkubus

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Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.