Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Wie wurden früher Briefe verschickt? Begebt euch auf die Spuren alter Handschriften zusammen mit Archivgeist Ambrosius und Thea von Tintenklecks! Danach gestaltet ihr eigene Briefe mit Federkiel und Tinte. Siegel drauf, ab die Post!
Unsere Zeit ist geprägt durch digitale Nachrichten. Doch wie tritt man in Verbindung ohne Telefon und Internet? Seit Jahrhunderten dienen Briefe, Nachrichten auf Papier, dem persönlichen Austausch.
Im 18. Jahrhundert entwickelte sich der Brief zum populärsten Mittel der schriftlichen Kommunikation, weil er Schreibende und Lesende einander nahebrachte, ohne dass eine physische Nähe bestehen musste. Der Brief stellte nicht nur ideell, sondern auch materiell eine Verbindung zwischen den Briefpartnern her. Dabei spielte die Auswahl des Briefpapiers und seine Faltung, die Tinte und das persönliche Siegel des Absenders eine besondere Rolle.
Das Goethe- und Schiller-Archiv öffnet am 3. Oktober seine Türen für Kinder von 7 bis 12 Jahren. Mit den jungen Besucherinnen und Besuchern begeben sich Ambrosius, der Archivgeist, und Thea von Tintenklecks, die guten Geister des Hauses, auf eine spannende Tour durch das älteste Literaturarchiv Deutschlands und die aktuelle Ausstellung "Mut zum Chaos - Ottilie von Goethe".
Die Kinder erhalten Einblicke in wertvolle originale Handschriften und erfahren etwas über deren Geschichte. Kreativ wird es in unserer Mitmachwerkstatt: Dort können sie den Reiz klassischer Briefe für sich entdecken, indem sie die damals übliche Kurrentschrift kennenlernen sowie Techniken des Schreibens, Faltens und Siegelns ausprobieren. Wer immer schon einmal wissen wollte, wie Goethe seine Liebesbriefe faltete, ist bei uns genau an der richtigen Adresse.
Teilnahme nur mit Voranmeldung per Mail an yvonne.pietsch@klassik-stiftung.de
Die Veranstaltung ist kostenfrei.