Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Der Film von Mathias Frick würdigt das Lebenswerk von Lyonel Feininger und verfolgt die Entwicklung seines unverwechselbaren Stils, für den er weltberühmt wurde.
Lyonel Feininger entzieht sich sowohl biografisch als auch künstlerisch im Grunde jeder Kategorisierung: Er lässt sich nicht ausschließlich als US-amerikanischer oder deutscher Künstler einordnen. Bekannt wurde er als Maler, doch am Bauhaus leitete er die Druckwerkstätten. Sein Werk gehört weder klar zum Kubismus noch zum Expressionismus.
Feininger war ein Einzelgänger der Klassischen Moderne. Gleichzeitig gelang es ihm Gemälde zu schaffen, die die politischen und künstlerischen Verwerfungen seiner Epoche auf beeindruckende Weise zum Ausdruck brachten.
Der Film erkundet die Orte in der alten Welt Europa, die Lyonel Feininger so sehr inspirierten und die er später im Exil in New York so sehr vermisste. In Frankreich sind es Paris und die Normandie. In Deutschland die alten Dörfer rund um Weimar, die Stadt Halle und die Ostseeküste. All diese Orte sind zugleich bedeutende Stationen seiner Biografie.
Anschließend Talkrunde mit dem Regisseur und dem Feininger-Enkel Conrad Feininger, Moderation Sebastian Ehlert, Berlin.