Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Vortrag von Dr. Regina Fasold, Burkau
Die erstmals vollständig vorgelegten Briefe, die Theodor Storm zwischen 1852 und 1864 aus dem Exil in Preußen, aus Potsdam und Heiligenstadt, an die in Husum im Familienhaus zurückgebliebenen Eltern richtete, gehören zu den erzählerisch schönsten, die wir von dem Dichter kennen. Sie umfassen inhaltlich das gesamte Spektrum seiner beruflichen, familiären und künstlerischen Existenz und gewähren einen tiefen Einblick in ein Lebensjahrzehnt, in dem Storm der literarische Durchbruch und Aufstieg zu einem überregional anerkannten Autor gelang.
Zu Regina Fasold:
1983 Promotion an der Universität Leipzig; bis 2003 dort wissenschaftliche Assistentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin; bis Anfang 2018 Leiterin des Literaturmuseums „Theodor Storm“ in Heilbad Heiligenstadt.
Publikationen zur Literatur des 19. Jahrhunderts; u.a. die Monographie „Theodor Storm“ (Sammlung Metzler, 1997), die Ausgaben der Briefwechsel „Theodor Storm – Constanze Esmarch“ (2002), „Theodor Storm – Constanze Storm“ (2009) sowie „Theodor Storm und seine Eltern. Briefwechsel 1852/53 – 1864. Kritische Ausgabe. 2 Bde.“ (2023).