1. Eintritt frei
Podiumsdiskussionen

Weimarer Kontroversen

Wie kriegstüchtig muss eine offene Gesellschaft sein?

Jörn Leonhard und Ingar Solty im Gespräch mit Helmut Heit

Militärische Gewalt, kriegerische Auseinandersetzungen, Mord und Totschlag hat es immer gegeben. Die Hoffnung Immanuel Kants, durch völkerrechtliche Organisation eine weitgehende Abschaffung des Krieges und vielleicht sogar einen Zustand des ewigen Friedens zu erreichen, hat sich seit 1795 nicht erfüllt. Dennoch ist in West- und Mitteleuropa das Bewusstsein des Krieges vor allem seit den Folgen des russischen Überfalls auf die Ukraine und des Terroranschlag der Hamas in Israel wieder deutlich gestiegen. Hinzukommt, dass die USA unter Donald Trump die bisherigen Sicherheitsgarantien klar in Frage stellen. Während die Bundesregierung mit Rüstungsinvestitionen und anderen Maßnahmen die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands steigern will, warnen andere, dass auf diesem Wege eine Zukunft in Frieden gerade nicht gesichert werden kann. 

Wie kriegstüchtig muss eine offene Gesellschaft sein? Diese Frage diskutieren wir mit dem Kriegshistoriker Jörn Leonhard (Freiburg) und dem Politikwissenschaftler Ingar Solty (Berlin). Diskutieren Sie mit!

 

Zum Themenjahr „Öffnen“ finden die Weimarer Kontroversen statt unter dem Titel „Die offene Gesellschaft und ihre Freunde“. Während sich die kulturellen, wirtschaftlichen, politischen und zunehmend auch militärischen Konflikte verschärfen, wird die Idee einer offenen Gesellschaft wieder vermehrt auch in ihren Grundsätzen in Frage gestellt. Anders als Karl Popper, der 1945 vor den Feinden einer offenen Gesellschaft warnte, möchten mit wir ihren Freundinnen und Freunden in ein Gespräch über unsere Herausforderungen und Perspektiven kommen. Mit Ihnen und unseren Gästen wollen wir in der Öffentlichkeit und mit größtmöglicher Offenheit über die Gegenwart und Zukunft der offenen Gesellschaft sprechen. 

Bauhaus-Museum Weimar

Stéphane-Hessel-Platz 1
99423 Weimar
Deutschland

UG | Projektraum A

Ähnliche Veranstaltungen

Ansicht von mehreren historischen Briefen

Zwischen Ordnung und Verlust

Vor 25 Jahren ernannte die UNESCO Goethes handschriftlichen Nachlass zum Weltdokumentenerbe. Eine aus diesem Anlass präsentierte Ausstellung verdeutlicht Goethes beeindruckende Strategien, um sein Erbe lebendig zu halten.

Öffentlich machen!

Ein Parcours im Studienzentrum öffnet Perspektiven auf die Bibliothek als Forum für öffentliche Kommunikation, den Austausch von Wissen und Information. 

Cranachs Bilderfluten

Die Macht der Bilder für Politik und Propaganda, Hass und Hetze, Wahrheit und Wunschträume – heute so aktuell wie vor 500 Jahren.

3D-Modulation von einem Arbeitszimmer mit Schränken und Schreibtisch in der Mitte

Goethe-Apparat

Einer der faszinierendsten Räume wird auf innovative Weise neu erlebbar: Goethes Arbeitszimmer als immersive Medienstation „Goethe-Apparat“ am historischen Wohnort in Weimar.

Wege zum Bauhaus

Malerei, Plastik und Design erzählen von den spannungsreichen Aufbrüchen in die Moderne.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.