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Bachs Musik in Goethes Haus

Nach den Berührungspunkten zwischen Goethe und Johann Sebastian Bach sucht eine Ausstellung, die ab 4. April in Goethes Haus am Frauenplan in Weimar gezeigt wird. Autographen, Zeichnungen und historische Musikinstrumente dokumentieren hier die intensive Beschäftigung des Dichters mit der Musik des Leipziger Thomaskantors. So waren die Werke Bachs immer wieder Gegenstand eines regen Gedankenaustausches zwischen Goethe und seinem Freund, dem Berliner Komponisten und Dirigenten Carl Friedrich Zelter. Über diesen gelangten auch die meisten Handschriften von Bach-Kompositionen, darunter die »Inventionen« und das »Wohltemperierte Klavier«, in Goethes Besitz. Zelters Lieblingsschüler Felix Mendelssohn-Bartholdy spielte bei seinem letzten Besuch in Weimar 1830 aus beiden vor.
Die Ausstellung »Goethe und Bach – Berührungspunkte« versammelt eine Reihe dieser Noten-Handschriften, außerdem originale Briefe, Tagebuchnotizen sowie Musikliteratur aus Goethes Bibliothek. Historische Musikinstrumente wie die Gitarre von Goethes Sohn August sowie Zeichnungen, u.a. von Goethes Enkeln am Flügel von Bernhard von Arnswald, geben darüber hinaus Einblicke in das Musikleben im Hause Goethes. Die insgesamt ca. 40 Exponate stammen aus den Beständen der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen sowie dem Bach-Archiv Leipzig.
Die Ausstellung ist bis zum 4. Mai täglich außer montags von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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