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»… das Neue klingt, das Alte klappert.« – Klassik Stiftung Weimar feiert 266. Goethe-Geburtstag mit einem Fest im Park an der Ilm

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Wissenschaft und Kunst – im Zeichen dieses spannungsreichen Zweiklangs steht das diesjährige Fest zum 266. Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes. Unter dem Motto »das Neue klingt, das Alte klappert.« gibt die Klassik Stiftung Weimar am Freitag, 28. August 2015, einen sommerabendlichen Einblick in beide Disziplinen und lädt zum Verweilen im Park an der Ilm ein.

Im Jahr 1815 wurden alle kulturellen Institute des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach unter der Leitung von Johann Wolfgang von Goethe in der »Oberaufsicht über die unmittelbaren Anstalten für Wissenschaft und Kunst in Weimar und Jena« zusammengefasst. Goethes amtliche Tätigkeit fußte auf seinem Interesse, Naturphänomene zu erforschen und zu erklären. In Weimar widmete er seine Zeit oft dem Experimentieren mit Licht und Farben. Er sammelte, er forschte und staunte, machte sich aber ebenso Gedanken um die geistig-sittlichen Tücken der Wissenschaft. Das bekannteste Beispiel dafür ist sicherlich »Der Zauberlehrling«, ein Gedicht, das seine Aktualität auch heute nicht verloren hat.

Im Vorfeld des Parkfestes veranstaltet die Klassik Stiftung ab 16 Uhr gemeinsam mit dem Verein »Grüne Wahlverwandtschaften« erneut ein Kinder- und Familienprogramm. Neben Sing- und Kreispielen, Theatervariationen zum »Zauberlehrling« oder einer Schreib- und Illustrationswerkstatt zu Goethes Naturgedichten erwarten die jungen Gäste unter anderem optische Experimente und Farbenspiele.

Nach der Eröffnung des Abendprogrammes um 19 Uhr durch den Präsidenten der Klassik Stiftung, Hellmut Seemann, und dem musikalischen Auftakt mit dem Jugendchor »schola cantorum weimar« können sich die Besucher auf ein vielfältiges Angebot aus Musik, Theater, Lesungen, Führungen durch den Park und die Parkhöhle, Experimenten, Film und kulinarischen Genüssen freuen. Ein abwechslungsreiches musikalisches und szenisches Programm am Römischen Haus gestalten unter anderem Marietta Zumbült, Sopranistin des Deutschen Nationaltheaters Weimar, der Schauspieler Peter Rauch und Bayon-Musiker Christoph Theusner. »Wenn Bullrichsalz und Essigsäure …« lautet der Titel einer heiteren Szene, in der Schauspielerin Cornelia Thiele chemische Versuche wagt.

Zwei weitere Höhepunkte erwarten die Gäste auf der Bühne am Liszt-Denkmal: Georges Perecs Text »Die Maschine«, einer eigenwilligen Computerbearbeitung von Goethes »Wanderers Nachtlied«, widmet sich eine Lesung mit Solvig Dyroff, Martin Bertram und Ronny Eckert. Unter dem Titel »Zu vermeidende böse Gewohnheiten« setzen sich »CompoStellas und Co« auf amüsante Weise mit Goethes Regeln der Schauspielkunst auseinander. Zu einem Spiel mit Texten der Farbenlehre und Tönen lädt die Weimarer Brassband »Tuba Libre« ein. »Bedenke die Folgen« heißt eine Reihe von Kurzfilmen in der Parkhöhle, die einen kritischen Blick auf Wissenschaft und Technik wirft.

Veranstaltungsdaten
»… das Neue klingt, das Alte klappert.«
Ein Fest zu Goethes Geburtstag
Freitag, 28. August 2015 | ab 19 Uhr
Kinder- und Familienprogramm ab 16 Uhr
Park an der Ilm | Römisches Haus und Umgebung | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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