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Mikroskop aus Messing, um 1800Klassik Stiftung Weimar, Bestand Museen, Foto: Alexander Burzik
27.01.2023

„Geheime Hochzeiten. Goethe und das verborgene Leben der Pflanzen“

Ausstellung im Goethe-Nationalmuseum (28. Januar – 2. April 2023)

Lässt sich die Entstehung des Lebens beobachten? Der Forscher Johann Wolfgang von Goethe ging dieser Frage anhand der sogenannten „Geheimblüher“-Pflanzen nach: Algen, Flechten, Pilze, Moose und Farne, die im Verborgenen ‚Hochzeit machen‘ – deren Fortpflanzung für das bloße menschliche Auge also unsichtbar bleibt. Ab Samstag, 28. Januar 2023, präsentiert die Ausstellung„Geheime Hochzeiten. Goethe und das verborgene Leben der Pflanzen“ im 2. Obergeschoss des Goethe-Nationalmuseums rund 15 wissenschaftliche Instrumente und Objekte, mit denen Goethe das Leben dieser Pflanzen erforschte.

Goethes naturwissenschaftliche Sammlungen umfassen rund 23.000 Objekte. Sie bezeugen seinen Anspruch, Teilhaber und Beiträger der zeitgenössischen Forschung zu sein. Das Spektrum der Fragen, mit denen er sich befasste, reichte von der vergleichenden Anatomie bis hin zur Entstehung der Erde. Im Rahmen seiner botanischen Studien beschäftigte sich Goethe mit Metamorphosen, Gesetzmäßigkeiten der Formentstehung. Dabei setzte er sich kritisch mit den botanischen Kategorisierungen des schwedischen Naturforschers Carl von Linné (1707-1778) auseinander. Besonderes Interesse schenkte er dessen 24. Pflanzenklasse, den Kryptogamen oder „Geheimblühern“.

„Geheime Hochzeiten. Goethe und das verborgene Leben der Pflanzen“
28. Januar 2023 bis 2. April 2023
Goethe-Nationalmuseum | Frauenplan 1 | 99423 Weimar | 2. OG
Di-So | 9.30-16 Uhr
Eintritt frei zzgl. Museumseintritt

https://www.klassik-stiftung.de/ihr-besuch/ausstellung/geheime-hochzeiten/

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.