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Klaus Theweleit: Über Krieg, Realität und Fußball

Sechste Vorlesungsreihe des Nietzsche-Kollegs der Stiftung Weimarer Klassik
Mit dem Freiburger Soziologen und Philosophen Klaus Theweleit als Gastprofessor setzt das Nietzsche-Kolleg der Stiftung Weimarer Klassik ab 22. November seine Reihe von Vorlesungen zu Nietzsche und Fragen der Gegenwart fort. Theweleit (Jahrgang 1942) hat sich in zahlreichen Büchern, so auch seinem jüngst erschienen Werk »Der Knall«, mit dem Thema Gewalt auf den unterschiedlichsten Ebenen auseinandergesetzt. In Weimar wird der vieldiskutierte Autor, der u.a. auch in den USA und der Schweiz lehrt, über den Zustand der Welt nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 sprechen. Seine erste Vorlesung am 22. November gilt der Frage nach Realität und deren Wahrnehmung, Veränderung oder auch Zerstörung. Weitere Vorlesungen am 13. Dezember (»Wie funktioniert Krieg?), 24. Januar (»Wozu Fußball?« und 14. Februar 2003 (Wozu improvisierte Musik?) beschäftigen sich mit den realen und medialen Funktionsweisen von Krieg und einem neuen Modell der Wirklichkeitsbeschreibung.
Die im Jahr 2000 begonnene Vorlesungsreihe des Nietzsche-Kollegs, in der bereits Gianni Vattimo, Peter Sloterdijk, Slavoj Zizek, Agnes Heller und Ernst Tugendhat zu Gast waren, wird in Zusammenarbeit mit der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität veranstaltet. Die öffentlichen Vorlesungen beginnen jeweils 18.15 Uhr im Oberlichtsaal der Universität in der Geschwister-Scholl-Straße.
(Weitere Informationen und Programme: Nietzsche-Kolleg der Stiftung Weimarer Klassik, Tel. 03643 545 127)

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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