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»Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914« – Klassik Stiftung lädt zur Finissage am Samstagabend ein

Weitere Informationen zur Ausstellung »Krieg der Geister« auf dem Blog der Klassik Stiftung

Am Sonntag, 9. November 2014, endet die Ausstellung »Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914«. Zur Finissage lädt die Klassik Stiftung bereits am Samstagabend, 8. November 2014, ab 18 Uhr ins Neue Museum ein. Von 18 bis 22 Uhr ist die Ausstellung für alle interessierten Gäste bei freiem Eintritt geöffnet. Mitglieder des Orchesters Franz’L bringen an verschiedenen Orten im Museum Musik der Jahre 1900 bis 1916, von frühem Jazz und Ragtime bis hin zu Couplets und Chansons, zu Gehör: Im Foyer des Museums haucht das Jazz-Trio »Lazy Men«, namentlich Florian Zeller, Stride-Piano, Clemens Appenroth, Kontrabass, und Maxim Tartakovskiy, Posaune, den 100 Jahre alten Hits der Tin Pan Alley neues Leben ein. R. Trosits, Saxophon, und M. de Vries, Banjo, füllen die Prellergalerie mit den frühen Jazz-Klängen Nordamerikas. Im Souterrain stellt der Erfurter Schauspieler Hans-Peter Körner den großen Humoristen Otto Reuther vor, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit seinen Couplets das Publikum tagtäglich im Berliner Wintergarten, der berühmtesten Varietébühne dieser Zeit, mit größtem Erfolg begeisterte. Auf dem Programm stehen Lieder wie »In 50 Jahren ist alles vorbei«, »Nehm se n' Alten!« oder »Der gewissenhafte Maurer«.

Rund 5500 Besucher sahen die Ausstellung im Neuen Museum. Mit etwa 450 teils noch nie gezeigten Exponaten, darunter Gemälde, Grafiken, Plakate, Bücher, Zeitschriften, Fotografien, Skulpturen sowie Briefe, und einem umfassenden Rahmenprogramm widmete sie sich der geistigen Mobilmachung im Deutschen Reich vor und während des Ersten Weltkrieges. Im Fokus stand dabei die Rolle Weimars, das sich nach dem Tod Goethes und Schillers im Laufe des 19. Jahrhunderts immer stärker zu einem ›Identifikationsort deutscher Kultur‹ entwickelte und wo sich am Vorabend des Krieges die kulturellen Gegensätze und weltanschaulichen Diskurse verdichteten. Am Beispiel von acht Protagonisten aus Weimar und Jena, unter ihnen Modernisierer und Bewahrer, Nationalisten und Demokraten, machte die Ausstellung die öffentlichen Debatten jener Zeit anschaulich.

Die Ausstellung wurde großzügig gefördert von der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens Kunststiftung. Der Dank der Klassik Stiftung Weimar gilt in gleicher Weise dem Stadtmuseum Weimar, dem Stadtarchiv Weimar, dem Thüringischen Hauptstaatsarchiv Weimar, der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, dem Kino mon ami, der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und dem Hochschularchiv/Thüringisches Landesmusikarchiv.

Veranstaltungsdaten
»Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914«
Finissage und Sonderöffnung
Samstag, 8. November 2014 | 18 bis 22 Uhr
Neues Museum Weimar | Weimarplatz 5 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Ausstellungsdaten
»Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914«
Noch bis 9. November 2014 | Mi–Mo 10–18 Uhr
Neues Museum Weimar | Weimarplatz 5 | 99423 Weimar
svdmzweb01.klassik-stiftung.de/2014
www.blog.klassik-stiftung.de

Besucherinformation
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Fax +49(0) 3643 | 41 98 16
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svdmzweb01.klassik-stiftung.de

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