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»Mit einer Art von Wut« – Gustav Seibt im Gespräch mit Per Leo über Goethe und die Revolution

Anlässlich der Veröffentlichung seines Buches »Mit einer Art von Wut. Goethe in der Revolution« ist der Feuilletonist Gustav Seibt am Freitag, 20. Februar, um 20 Uhr im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar im Gespräch mit dem Autor und Historiker Per Leo. Der Gesprächsabend ist eine Veranstaltung des Forschungsverbundes Marbach Weimar Wolfenbüttel. Gustav Seibt und Per Leo folgen einer Einladung der »Zeitschrift für Ideengeschichte«, die in Weimar tagt.

Johann Wolfgang von Goethe war kein Freund der Revolution. Aber welche Rolle hat er in ihr gespielt, und wie hat er sie später gedeutet? In seinem Buch entwirft Gustav Seibt ein faszinierendes Panorama dieser revolutionären Umbruchszeit, die Goethe als Augenzeuge und Handelnder unmittelbar miterlebte. Mit Per Leo spricht Seibt über die Französische Revolution, Goethe und sein Nachleben in der deutschen Geistesgeschichte.

Gustav Seibt, geboren 1959, studierte Geschichte und Literaturwissenschaft. Nach seiner Tätigkeit für die Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die Berliner Zeitung und die Zeit schreibt er seit 2001 für die Süddeutsche Zeitung. Für seine Arbeiten wurde er u. a. mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, dem Literaturpreis der Friedrich-Schiedel-Stiftung und dem Hildegard von-Bingen-Preis für Publizistik ausgezeichnet. Er lebt als Publizist in Berlin.

Per Leo, geboren 1972 in Erlangen, hat Geschichte, Philosophie und russische Philologie studiert. 2011 erhielt er für seine Dissertation über Ludwig Klages und die Tradition des charakterologischen Denkens den Humboldtpreis – Sonderpreis »Judentum und Antisemitismus«. Im März erscheint sein literarisches Debüt »Flut und Boden. Roman einer Familie«. Er lebt als freier Autor in Berlin.

Zum Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel erschließen mehr als ein halbes Jahrtausend deutscher und europäischer Kulturgeschichte. Um die bereits seit mehreren Jahren praktizierte Kooperation zu intensivieren, haben sich die drei Einrichtungen 2014 in einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsverbund zusammengeschlossen. In dessen Rahmen werden drei Forschungsprojekte realisiert, digitale Forschungsinfrastrukturen ausgebaut, ein gemeinsames Stipendienprogramm entwickelt sowie der internationale Austausch gestärkt.
www.mww-forschung.de

Zur »Zeitschrift für Ideengeschichte«
Die »Zeitschrift für Ideengeschichte« entsteht in einer Kooperation des Deutschen Literaturarchivs Marbach, der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, der Klassik Stiftung Weimar und (seit 2013) des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Sie fragt nach der veränderlichen Natur von Ideen, seien sie philosophischer, religiöser, politischer oder literarischer Art. Zu einem Preis von 12 Euro für das Einzelheft erscheint sie viermal jährlich.
www.z-i-g.de

Veranstaltungsdaten
Goethe in der Revolution
Gustav Seibt im Gespräch mit Per Leo
Freitag, 20. Februar 2015 | 20 Uhr
Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Platz der Demokratie 4 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Bibliographische Angaben
Gustav Seibt
Mit einer Art von Wut. Goethe in der Revolution
248 Seiten | 44 Abbildungen | Preis: 19,95 Euro
ISBN 978-3-406-67055-8
C.H.Beck, München 2014

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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