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Premiere für den Hippe-Flügel – Konzertreihe »Klingendes Schloss« schlägt für »Schubert in Weimar IV« neue Töne an

Zur Programmübersicht »Klingendes Schloss« 2016

Am Sonntag, 18. September, um 11 Uhr ist zum ersten Mal in der Konzertreihe »Klingendes Schloss« der ca. 190 Jahre alte Hammerflügel aus der Weimarer Werkstatt Friedrich Hippes zu hören. Auf dem kostbaren Instrument begleitet Liese Klahn im Festsaal des Weimarer Stadtschlosses den jungen Bassbariton Thomas Stimmel. Es erklingen Franz Schuberts frühe Harfnergesänge und sein Spätwerk, der Zyklus »Schwanengesang«.

Das vierte Konzert der Schubert-Reihe »Was Goethe versäumt hat« entstand in Zusammenarbeit mit dem renommierten Musikwissenschaftler Hans-Joachim Hinrichsen aus Zürich. Der führende Schubertforscher wird in das Programm einführen und im Laufe des Konzerts auch auf die Frage zu sprechen kommen, ob Schubert wohl einen zusammenhängenden Goethe-Zyklus geschrieben hätte, wenn ihm der Dichter die Antwort auf seine Zusendung früher Lieder nicht schuldig geblieben wäre.

Thomas Stimmel schloss 2011 sein Gesangsstudium bei Marilyn Schmiege in München sowie 2013 das Masterstudium bei Thomas Quasthoff in Berlin ab. Er war an der Berliner Staatsoper Unter den Linden, im Münchner Prinzregententheater, der Cairo Opera und am Théâtre du Capitole Toulouse zu hören. Sein Konzertrepertoire umfasst die großen Oratorien des Barock, der Klassik und der Romantik. Als Solist sang er unter der Leitung von Philippe Herreweghe und Helmuth Rilling und arbeitete mit dem Dirigenten und Komponisten George Alexander Albrecht. Seit dem Wintersemester 15/16 hat er einen Lehrauftrag für Gesang an der Münchner Musikhochschule inne.

Die Pianistin Liese Klahn erhielt ihre solistische Ausbildung bei Eliza Hansen und Karl-Heinz Kämmerling. Mit dem 1988 gegründeten »ensemble incanto« konzertierte sie bei internationalen Festivals und unternahm Tourneen in die USA, nach Südamerika und in den Nahen Osten. Als Kammermusikerin arbeitete sie u. a. mit Sabine Meyer und dem Wiener Streichsextett, als Liedpianistin mit Thomas Quasthoff, Christiane Iven, Juliane Banse, Christiane Karg, Stephan Genz und Konrad Jarnot. Seit 2002 ist sie künstlerische Leiterin von »MelosLogos«, dem Festival für Musik und Literatur der Klassik Stiftung Weimar, seit 2015 leitet sie außerdem die Konzertreihe »Klingendes Schloss« der Stiftung.

Hans-Joachim Hinrichsen studierte Germanistik, Geschichte und Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Seit 1999 ist er Professor für Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts (mit einem besonderen Fokus auf die Wiener Klassik und Franz Schubert) die Rezeptionsgeschichte, die Interpretationsforschung und die Geschichte der Musikästhetik.

Karten sind im Vorverkauf am Stand der Klassik Stiftung in der Tourist-Information erhältlich.

Für das letzte »Klingende Schloss« in dieser Saison wird der junge Perkussionist Alejandro Coello Calvo und sein Schlagzeug-Ensemble »Art Goverment Percussion« die Zuhörer zu einer ungewöhnlichen Klangreise durch das Weimarer Stadtschloss mitnehmen. Am Sonnabend, 15. Oktober 2016, um 18 Uhr heißt es »Türen und Fenster geöffnet: Percussion in Tonne, Treppenhaus und Hof«.

Die Konzertreihe steht unter der künstlerischen Leitung von Liese Klahn-Albrecht.

Veranstaltungsdaten

»Was Goethe versäumt hat: Schubert in Weimar IV«
Konzertreihe »Klingendes Schloss«
Sonntag, 18. September | 11 Uhr
Stadtschloss Weimar | Festsaal
Burgplatz 4 | 99423 Weimar

Eintritt

Erw. 20 Euro, erm. 14 Euro
Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei.

Kartenreservierung und Vorverkauf

Stand der Klassik Stiftung Weimar in der Tourist-Information
Markt 10 | 99423 Weimar
Tel +49(0) 3643 | 545-400
Fax +49(0) 3643 | 41 98 16
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