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Reihe »Sichtbarer Glaube« zeigt den Holzschnitt »Gelmeroda« (1920) von Lyonel Feininger

Am Sonntag, 16. Februar, um 11 Uhr setzen die Kunsthistorikerin Sabine Walter, Klassik Stiftung Weimar, und der Theologe Mihail Rahr die Reihe »Sichtbarer Glaube« fort. Im Mittelpunkt des Kunstgespräches steht der Holzschnitt »Gelmeroda« von Lyonel Feininger (1871–1956).

Die mittelalterliche Dorfkirche in Gelmeroda war Zeit seines Lebens ein zentrales Motiv im künstlerischen Schaffen Lyonel Feiningers. Ungefähr 150 seiner Darstellungen der Kirche sind bekannt und weltweit ausgestellt. Die Graphik »Gelmeroda« macht deutlich, wie sich Feiningers Werk um 1920 von einer expressiven, dynamischen Gestaltung zu einer konstruktiven, kristallinen Formsprache entwickelte – ganz im Sinne des Bauhauses. Sabine Walter und Mihail Rahr widmen sich dem Holzschnitt aus kunsthistorischer und theologischer Perspektive. Florentin Seel begleitet das Kunstgespräch mit Solostücken für Klarinette, die Igor Stravinsky im Jahr der Bauhaus-Grünung 1919 komponiert hat.

Noch bis April 2014 thematisiert die Reihe »Sichtbarer Glaube«, jeweils am dritten Sonntag des Monats, sakrale Bauwerke in der bildenden Kunst.

Die Abbildung im Anhang zu dieser E-Mail kann im Rahmen der aktuellen Berichterstattung kostenfrei verwendet werden. Bildunterschrift: Lyonel Feininger, Gelmeroda, Holzschnitt, 1920, © Klassik Stiftung Weimar

Veranstaltungsdaten
Moderne Sichtweisen einer mittelalterlichen Kirche
Lyonel Feininger: »Gelmeroda« (1920)
Sonntag, 16. Februar 2014 | 11 Uhr
Stadtschloss Weimar | Schlossmuseum Weimar
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Treffpunkt: Kasse Schlossmuseum
Eintritt: Erw. 3 Euro | erm. 1 Euro

Theologe: Mihail Rahr (russ.-orth.)
Kunsthistorikerin: Sabine Walter
Musik: Florentin Seel, Klarinette

Besucherinformation
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