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»Zwischen Kulturerhalt und gesellschaftlichem Transfer« – Markus Hilgert spricht im Rahmen der Vortragsreihe »Konstellationen. Neue Sichten der Bibliothek«

Am Mittwoch, 30. Januar 2019, um 18 Uhr spricht Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek über die wechselseitige Beziehung von Kulturgütern und Gesellschaft. Ausgehend vom Kulturgut als Produkt gesellschaftlicher Zuschreibungen betrachtet Hilgert den Einfluss von militärischen Konflikten, wirtschaftlichen Krisen oder technologischen Umbrüchen auf Kulturgüter. Mit Blick auf die Ausstellung »Brandbücher | Aschebücher« und angesichts der digitalen Transformation fragt er, in welchem Bezug zur Gesellschaft die Erforschung und Vermittlung des kulturellen Erbes stehen und welche zusätzlichen Forschungs- und Handlungsperspektiven sich daraus für kulturbewahrende Einrichtungen ergeben. Der Eintritt ist frei.

Markus Hilgert ist seit 2017 Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder. Zuvor war er seit 2013 als Direktor des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin tätig und von 2007 bis 2014 als Professor für Assyriologie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Der im Jahr 2004 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena habilitierte Wissenschaftler ist Honorarprofessor an den Universitäten Heidelberg, Marburg und Berlin.

Der Vortrag ist Teil der Reihe »Konstellationen. Neue Sichten der Bibliothek«, mit der die Herzogin Anna Amalia Bibliothek ein Forum bietet, um Fragen sammlungsbezogener Archivierung, Erschließung, Erforschung und Vermittlung zu diskutieren.

Veranstaltungsdaten
»Zwischen Kulturerhalt und gesellschaftlichem Transfer: Perspektiven im Rahmen der Ausstellung ›Brandbücher | Aschebücher‹«
Vortrag von Prof. Dr. Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, in der Reihe »Konstellationen. Neue Sichten der Bibliothek«
Mittwoch, 30. Januar 2019 ? 18 Uhr
Herzogin Anna Amalia Bibliothek ? Studienzentrum (Bücherkubus)
Platz der Demokratie 4 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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