Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Die Ausstellung zeigt 29 Holzschnitte von Gerhard Marcks aus dem 2022/23 zugegangenen Konvolut, das die Virtuosität des Künstlers in diesem Medium auf das Schönste vor Augen führt. Die Arbeiten werden ergänzt von Keramik aus dem historischen Bauhaus-Bestand.
Die Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar präsentiert erstmalig eine Auswahl aus einer umfangreichen Schenkung aus Privatbesitz. Durch diesen Neuzugang aus der süddeutschen Sammlung HHW verfügt die Klassik Stiftung nun über die zweitgrößte Sammlung von Druckgrafik aus den frühen Bauhausjahren von Marcks.
Der Bildhauer Gerhard Marcks wurde bereits 1919 von Walter Gropius an das Staatliche Bauhaus berufen und leitete bis 1925 die äußerst produktive Keramik-Werkstatt der Schule in Dornburg. Marcks widmete sich weiterhin der freien Kunst als Bildhauer, zeichnete und skizzierte Landschaften, Menschen und Tiere.
Neben seinem plastischen Werk schuf Marcks ein umfassendes druckgrafisches Œuvre. Die Werke aus der frühen Bauhaus-Zeit zeigen die ländliche Lebenswelt des Künstlers in Dornburg, behandeln klassische Themen wie Das Urteil des Paris oder widmen sich dem Sagenschatz der frühen Edda.