Goethes Sammlungen

„Nicht leicht wird jemals so vieles und so vielfaches […] intereßantester Art bey einem einzigen Individuum zusammen kommen.“

Goethe 1830 in einem Gespräch mit seinem Testamentsvollstrecker Kanzler Friedrich von Müller

Einen außerordentlichen Schatz – mehr als 26.000 Kunstgegenstände und ca. 23.000 naturwissenschaftliche Objekte – hat Goethe bis zum Ende seines Lebens im Haus am Frauenplan und Gartenhaus zusammengetragen. Er sammelte jedoch „nicht nach Laune oder Willkühr, sondern jedesmal mit Plan und Absicht“ zu seiner „eignen folgerechten Bildung.“ Zu diesem Zweck wollte er die Sammlungen für seine Nachfahren und Nachwelt möglichst geschlossen aufbewahrt wissen. Noch heute befinden sich seine umfangreichen Kollektionen in Weimar und zeugen neben seinen Schriften und Büchern von den vielseitigen Interessen und Erkenntniswegen des „Augenmenschen“ Goethe, der forderte: „Alles kommt auf’s Anschauen an.“

Goethes Sammlungen sind teilweise im Rundgang des Wohnhauses und der Dauerausstellung zu sehen. Der größte Teil der umfangreichen Kollektionen befindet sich in den Depots und Studienräumen der Klassik Stiftung Weimar: im naturwissenschaftlichen Kabinett und in den Studiensälen im Goethe-Nationalmuseum, im Steinpavillon im Garten des Goethe-Wohnhauses sowie im Depot der Graphischen Sammlungen.

Zu Studienzwecken können Sammlungsobjekte auf Anfrage vorgelegt werden.

Kontakt

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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