Abstrakte Schwarz-Weiß-Grafik mit geometrischen Linien und Flächen, die stilisierte Tierformen in einem rechteckigen Bildfeld andeuten

Gerhard Marcks

Frühe Holzschnitte des Bauhausmeisters

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Sonderausstellung

Zum 30. Jahrestag der Ernennung der Weimarer Bauhausstätten zum UNESCO-Welterbe „öffnen“ die Grafischen Sammlungen ihre Depots und zeigen einen erst kürzlich erworbenen Schatz aus ihren Bauhausbeständen. 2022/23 konnte die bedeutende Sammlung früher, in Weimar entstandener Holzschnitte des Bauhausmeisters Gerhard Marcks als Schenkung eines süddeutschen Sammlerpaares in die Direktion Museen übernommen werden. 

Gerhard Marcks gehörte zu den ersten Meistern am Weimarer Bauhaus und leitete bis 1925 dessen nach Dornburg/Saale ausgelagerte Keramikwerkstatt. Die Bedeutung dieser Werkstatt spiegelt sich u.a. eindrucksvoll in der von Walter Gropius 1925 autorisierten ersten Bauhaussammlung, einem „Herzstück“ des Weimarer Bauhaus-Museums. Mehr als die Hälfte ihrer Objekte stammen aus dieser Werkstatt. Zugleich war Marcks im Meisterrat eng mit anderen Künstlerinnen und Künstlern des Bauhauses vernetzt, insbesondere mit dem Deutsch-Amerikaner Lyonel Feininger, der ab 1921 die Druckwerkstatt leitete und Marcks zur Beschäftigung mit dem Holzschnitt inspirierte. Als Frucht dieser Anregung werfen die erstmals in größerer Auswahl gezeigten, exzellent erhaltenen Holzschnitte von Gerhard Marcks im Jubiläumsjahr auch Licht auf die enge Vernetzung und wechselseitige Inspiration der Bauhausmeister.

Bildcredits: Gerhard Marcks, Kühe, 1920, Holzschnitt, Klassik Stiftung Weimar, Museen, Schenkung HHW, VG Bild-Kunst, 2026

Eröffnung

Die Ausstellungseröffnung findet am 20. August statt.

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