Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Im Rahmen einer Kooperation mit der Bauhaus-Universität Weimar öffnet das leer geräumte Haus Hohe Pappeln zur Abschlusspräsentation des Semesters an der Bauhaus-Universität Weimar noch einmal bevor es wegen Bauarbeiten bis 2027 geschlossen bleibt.
Unter dem übergreifenden Thema des Wachsenden Hauses spekuliert die Professur Bauformenlehre der Bauhaus Universität Weimar, wie Haus und Garten von Henry van de Velde's Hohe Pappeln weitergedacht und qualifiziert werden könnten - als Fortsetzung seiner eigenen Vision mit einer Fabrik zum Leben, Wohnen und Werken.
Die Projekte der Studierenden reflektieren van de Velde's Haltung aus heutiger Sicht, um einen Kosmos aufzuspannen, der Architektur als Teil einer integral und inklusiv gedachten Gesamtheitlichkeit und Nachverdichtung als gesellschaftliche Verantwortung für das Bauen versteht.
Die Arbeiten machen Haus Hohe Pappeln sichtbar, entwerfen im Bestand, kartieren dessen Umgebung oder optimieren Wärmebrücken mit der Gestaltung textiler Dämmungen. Als Case Study wird das Haupthaus im Rahmen eines Design + Build-Projekts in Kooperation mit der Klassik-Stiftung mit neuen Infrastrukturen ergänzt: ein bestehender Schuppen wird als Wachsendes Haus erweitert, in noch kleinerem Maßstab setzen Miniaturarchitekturen als Garden-Follies neue Impulse, um zwischen Wiese und Bäumen kollektive und ökointegrative Habitate wachsen zu lassen.
Die Ausstellung ist am Freitag, 11.07.25 zwischen 17.00 und 20.00 Uhr sowie am 12. und 13. Juli zwischen 12 und 18 Uhr geöffnet.
Eröffnung am Freitag, den 11. Juli um 17 Uhr.
Eintritt frei
zzgl. Museumseintritt