Blick auf Schloss und Liebhabertheater von Südwesten

Schlossgeschichte

Das Wasserschloss geht auf eine mittelalterliche Burg zurück und wurde um 1600 im Stil der Renaissance erbaut. 1733 erwarben die Freiherren von Stein das Anwesen und veranlassten einige Umbauten. Charlotte von Stein und ihr Sohn Carl machten Schloss Kochberg im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert zu einem musischen und geselligen Zentrum.

Der letzte private Schloss- und Gutseigentümer war Graf Woldemar von Schwerin, der ein Neffe des 1938 verstorbenen Felix von Stein gewesen ist. Er wurde 1945 im Rahmen der Bodenreform enteignet. Die an die Gräfinnen von Schwerin rückübertragenen Kulturgüter wurden 2014 mit Mitteln des Freistaates Thüringen und der Kulturstiftung der Länder zurückerworben.

Seit 1964 gehörte Schloss Kochberg zu den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar (NFG), einer Vorgängerinstitution der Klassik Stiftung Weimar. Ab 1968 bis zur Eröffnung des Schlosses als Museum im Jahr 1975 erfolgte eine aufwendige Instandsetzung und Restaurierung des Gebäudes.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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