Literatur über das Archiv

Hier finden Sie eine Auswahl an Literatur über das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar.

Schatzhaus der deutschen Literatur

Willkommen auf Ihrer Entdeckungsreise im „Schatzhaus der deutschen Literatur“ – willkommen im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar!

Als ältestes Literaturarchiv Deutschlands bietet das Goethe- und Schiller-Archiv mancherlei Schätze, die es zu entdecken gilt. Dabei soll dieses Heft Ihnen die Tür zum Schatzhaus aufschließen und Einblicke in die bedeutendsten Bestände, die wichtigsten und schönsten Handschriften des Archivs gewähren. Sie können es zur Vorbereitung auf einen späteren Archivbesuch nutzen, zur Vertiefung Ihrer Erkenntnisse oder einfach als Erinnerung an das Goethe- und Schiller- Archiv Weimar mit nach Hause nehmen.

Das Schatzhaus der deutschen Literatur (PDF, 6.01 MB)

Schatzhaus der deutschen Literatur. Das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar (2015)

Hausmonographie

Die Publikation stellt auf 144 Seiten das Literaturarchiv vor – von der Archivbildung bei Goethe selbst bis hin zur 2012 abgeschlossenen Sanierung.

Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil, der mit historischen Bildquellen reich illustrierten Hausgeschichte, erfährt der Leser u. a. Interessantes über die Errichtung und Ausstattung des Gebäudes, das Großherzogin Sophie von Sachsen-Weimar-Eisenach von 1893 bis 1896 eigens zur Aufbewahrung und Bearbeitung der Nachlässe Goethes und Schillers errichten ließ.

Der zweite Teil der Publikation lädt den Leser zu einem Rundgang durch das heutige Archiv ein. Das Buch beschreibt alle öffentlich zugänglichen Räume des Hauses, vom neu gestalteten Eingangsbereich bis hin zur repräsentativen Beletage mit dem Handschriftenlesesaal, der Petersen-Bibliothek und dem eindrucksvollen Mittelsaal, in dem das Goethe- und Schiller-Archiv nach alter Tradition auch heute noch Ausstellungen von Handschriften zeigt. Darüber hinaus gewährt es Einblicke in die Magazine, die Werkstätten und auch in die Arbeit der Archivare und Editoren. Ein eigenes Kapitel zu den Garten- und Außenanlagen bietet erstmals eine zusammenfassende Darstellung zur Planung und Realisierung des Außengeländes, für das Armin Sckell 1895 die Entwürfe lieferte.

Herausgeber
Gabriele Klunkert, Bernhard Fischer

Erscheinungsjahr
2012

ISBN/ISSN
978-3-7443-0153-4

Goethe- und Schiller-Archiv (Hausmonographie; 2012)

Karin Ellermann: Weimar den Vorzug zu sichern... 

Aus der Geschichte des Goethe- und Schiller-Archivs von 1885 bis 1945

Die Archivarin Karin Ellermann arbeitete von 1992-2018 im Goethe- und Schiller-Archiv. Kenntnisreich und anschaulich erzählt sie die bewegte Geschichte der Sammlungen von 1885 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges und lässt anhand von hauseigenem Aktenmaterial die ersten sechs Jahrzehnte des Archivbestehens Revue passieren. Ergänzt wird die Darstellung durch eine Auswahl biografischer Abrisse der dort Wirkenden. Dieses erste Buch über das Goethe- und Schiller-Archiv ist eine einzigartige Zeitreise durch die Vergangenheit eines der bedeutendsten deutschen Archive, dessen Grundstein, der Goethe-Nachlass, zu Recht seit 2001 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Erscheinungsjahr
2011

ISBN/ISSN
978-3-86680-843-0

Weimar den Vorzug zu sichern... (2011)

Austellungsbücher

„Sardellen Salat sehr gut”

Kochbücher, Rezepte und Menükarten des 18. und 19. Jahrhunderts

Auch das Genie braucht leibliches Futter. Was an Gesottenem und Gebackenem, Gepökeltem und Eingemachtem etwa bei Goethe, Schiller, Arnim und Nietzsche auf den Tisch kam, überliefern Rezeptsammlungen und Kochbücher, Küchenzettel und Menükarten aus dem Goethe- und Schiller-Archiv. Sie dokumentieren Goethes Schwäche für italienische Makkaroni wie Liszts Vorliebe für Konservenkost oder die Armeleuteküche der Pfarrersfamilie Nietzsche. Darüber hinaus finden sich hier allerlei praktische Tipps zur Herstellung von Tinten und bewährten Hausmitteln für die Gesundheit – Rezepte, die über Generationen weitergegeben wurden. Wirtschaftsbücher gewähren Einblicke in die Haushaltsführung und Vorratshaltung. Das zur Archivausstellung im Jahr 2018 veröffentlichte Ausstellungsbuch lädt somit zum Entdecken früherer Gastlichkeit, zum Einblick in die sich verändernden Essgewohnheiten des 18. und 19. Jahrhunderts und zum Nachkochen der Gerichte ein.

Herausgegeber
Evelyn Liepsch, Einführung: Eva Beck

Erscheinungsjahr
2018

ISBN/ISSN
978-3-7374-0269-9

Erhältlich beim Klassik Shop Weimar.

Ausstellungskatalog „Sardellen Salat sehr gut“ (2018)

Charlotte von Stein

Schriftstellerin, Freundin und Mentorin

Charlotte von Stein (1742-1827) gehört als wichtigste Bezugsperson Goethes in dessen erstem Weimarer Jahrzehnt, als Freundin Carl Augusts von Sachsen-Weimar und Eisenach, Wielands, Herders, des Ehepaars Schiller und enge Vertraute der Herzogin Louise zu den zentralen Figuren des klassischen Weimar. Bis heute findet sie fast ausschließlich im Bezug zu Goethes Leben und Werk Beachtung. Der Sammelband versteht sich als Baustein zu einem wissenschaftlich fundierten, von den Klischees und Ressentiments des 19. Jahrhunderts befreiten Charlotte von Stein-Bild und als Beitrag zur literatur- und sozialwissenschaftlichen Forschung wie auch zur Goethe-Philologie. Anknüpfend an neuere Erkenntnisse wird der Blick auf den Alltag Charlotte von Steins gelenkt, auf ihre Beziehungen zu Familie und Freunden, die Vielfalt ihrer geistigen Interessen und künstlerischen Begabungen, ihr literarisches Werk sowie ihre sozialen Rollen als Ehefrau, Mutter und Angehörige des Weimarer Hofadels um 1800.

Thematisch gruppierte Einzelbeiträge, ein Anhang mit bislang weitgehend ungedruckten Briefen sowie ein reich illustrierter Katalog mit persönlichen Dokumenten, die in der Ausstellung im Goethe- und Schiller-Archiv 2017 präsentiert wurden, entwerfen das Bild einer außergewöhnlichen Frau und Schriftstellerin, die zur Mentorin einer jüngeren Frauengeneration wurde.

Herausgeber
Elke Richter, Alexander Rosenbaum

Erscheinungsjahr
2018

ISBN/ISSN
978-3-11-053772-7

Ausstellungskatalog im Anhang von „Charlotte von Stein. Schriftstellerin, Freundin und Mentorin“ (2018)

„Damit doch jemand im Hause die Feder führt”

Charlotte von Schiller. Eine Biographie in Büchern, ein Leben in Lektüren.

Nahezu 200 Jahre lang wurde Charlotte von Schiller vor allem als Ehefrau Friedrich Schillers und als Mutter wahrgenommen. Dieses Bild der 1766 geborenen Charlotte von Lengefeld wurde weitgehend durch die Schiller-Biographie (1830) geprägt, die Caroline von Wolzogen vier Jahre nach Charlottes Tod veröffentlichte. „Talent zum Landschaftzeichnen” spricht Caroline der jüngeren Schwester zu; „einige” von deren Gedichten beschreibt sie als Gelegenheitsverse „voll Grazie und sanfter Empfindung”. Ein facettenreicheres Bild von Charlottes Persönlichkeit und Begabungen ergibt sich beim Studium ihres Nachlasses: Im Spiegel ihrer Briefe, literarischen Werke in Vers und Prosa, ihrer Lektüreaufzeichnungen sowie ihrer Übersetzungen erscheint eine vielseitig gebildete, auch naturwissenschaftlich interessierte Frau. Deren aufmerksamen Blick hält Ludovike Simanowiz in Porträts fest, Karl Ludwig von Knebel würdigt Charlotte als „Philosophin” und Goethe setzt ihr in „Glückliches Ereignis” ein Denkmal der Freundschaft und Achtung. Wie die sensible Beobachterin, Korrespondenzpartnerin und Leserin Charlotte von Schiller schreibend und zeichnend zur Feder greift, möchte die Publikation anhand ausgewählter Beispiele veranschaulichen. Sie erscheint begleitend zur Ausstellung im Goethe- und Schiller-Archiv 2015/2016.

Herausgeber
Silke Henke, Ariane Ludwig

Erscheinungsjahr
2015

ISBN/ISSN
978-3-7374-0231-6

Ausstellungskatalog „Damit doch jemand im Hause die Feder führt“ (2015)

Nietzsches Nachlass

Anlässlich des 170. Geburtstages von Friedrich Nietzsche präsentiert das Gothe- und Schiller-Archiv 2014 eine Kabinettausstellung zum Nachlass des Philosophen. Der in seltener Vollständigkeit überlieferte Bestand geht zurück auf die Sammlungen von Elisabeth Förster-Nietzsche, die seit 1894 den Nachlass ihres Bruders verwaltete und beständig ergänzte. Anhand verschiedener Themenschwerpunkte gibt die Ausstellung Einblicke in Nietzsches Leben, Denken und Arbeiten sowie den Umgang mit seinem Nachlass. So wird die Handschrift des Philosophen zwischen schöpferischen Hochphasen, Augenleiden und Wahnsinn ebenso thematisiert wie seine Arbeitsweise, die anhand eines Aphorismus' aus dem Werk „Menschliches Allzumenschliches” nachvollzogen werden kann. Neben seinem Verhältnis zu Richard Wagner, das Nietzsche bis in seine letzte Schaffensphase reflektiert hat, wird auch zentralen Gedanken  seiner Philosophie, wie der „Ewigen Wiederkunft des Gleichen” und der „Umwerthung aller Werthe” nachgespürt. Ein weiterer Komplex zeigt den manipulativen Umgang Elisabeth Förster-Nietzsches mit dem Erbe ihres Bruders. Durch die Reihe gezielter Fälschungen versuchte die Gründerin des Nietzsche-Archivs sich als engste Vertraute des Philosophen zu legitimieren. Ein signifikantes Beispiel ihrer Vorgehensweise, ein von Nietzsche ursprünglich an eine Freundin gerichteter Brief der nachträglich an sie umadressiert ausgegeben wurde, wird ebenso präsentiert wie Dokumente zur Kompilation „Der Wille zur Macht”, Nietzsches vermeintlichem Hauptwerk, dessen Publikationen ebenfalls auf die Initiative seiner Schwerster zurückgeht.

Herausgeber
Martina Fischer, Thomas Föhl, Bernhard Fischer

Erscheinungsjahr
2014

ISBN/ISSN
978-3-7374-0215-6

Ausstellungskatalog „Nietzsches Nachlass“ (2014)

Zweiheit im Einklang

Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe

Mit Schillers schriftlicher Einladung an Goethe zur Mitarbeit an der Zeitschrift „Die Horen” begann im Juni 1794 der bis zu Schillers Tod 1805 geführte Briefwechsel. Die 1015 überlieferten, mit wenigen Ausnahmen im Goethe- und Schiller-Archiv aufbewahrten Briefe und Billetts dokumentieren auf einzigartige Weise den freundschaftlichen Dialog der beiden Dichter. Der vorliegende Katalog bietet exemplarische Einblicke in den kreativen Wettstreit zweier unterschiedlicher Charaktere, die sich in fortlaufender Anregung und Kritik in ihrem literarischen Schaffen wechselseitig beförderten.

Herausgeber
Silke Henke, Alexander Rosenbaum

Erscheinungsjahr
2009

ISBN/ISSN
978-3-7443-0146-6

Ausstellungskatalog „Zweiheit im Einklang“ (2009)

Weitere Publikationen

Manuskripte-Reihe

Die Hefte 1 bis 8 der Manuskripte-Reihe sind zum Preis von 3,00 Euro über die Freundesgesellschaft und im Goethe- und Schiller-Archiv erhältlich.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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